🔎 Übersicht der oben aufgeführten Produkte
#1Kräuterland Natur-Ölmühle - kaltgepresstes Bio-Hanföl (4 x 250 ml)

Das kaltgepresste Bio-Hanföl der Kräuterland Natur-Ölmühle wurde im Jahr 2018 mit der goldenen Auszeichnung von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) geehrt. Hierbei hat es vor allem mit seinem Geschmack und seiner Qualität überzeugt.
Durch die Abfüllung in vier separate Glasflaschen kann erzielt werden, dass jeweils nur eine geöffnete Flasche in Kontakt mit Sauerstoff gerät. Dadurch kann der Geschmack und die Haltbarkeit der anderen Flaschen verlängert werden.
Denn erst wenn eine Flasche geöffnet wird, beginnt allmählich die Oxidation des Hanföls, die einen deutlichen Qualitäts- und Geschmacksverlust zur Folge hat. Deswegen sollte man Hanföl möglichst schnell aufbrauchen.
Der Hersteller garantiert, dass man stets ein mühlenfrisches Hanfnussöl in Bio-Qualität erhält, das aus erster Kaltpressung in Deutschland stammt. Das Öl soll naturbelassen und frei von Zusätzen wie künstlichen Aromen, Farbstoffen, Gentechnik, Salz und Konservierungsstoffen sein.
Das Saatgut stammt aus dem biologischen Anbau einer Nicht-EU-Landwirtschaft, wohingegen die Kaltpressung des Öles in Deutschland erfolgt. Man kann Bio-Hanföl sowohl zum Verfeinern von Speisen als auch zur Haut- und Körperpflege nutzen.
Vorteile
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überzeugende Qualität
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hat eine Bio-Zertifizierung
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gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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wird durch Kaltpressung hergestellt
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Öl ist in vier kleine Glasflaschen aufgeteilt
Nachteile
- stammt aus einer Nicht-EU-Landwirtschaft
#2Hemp Essentials - kaltgepresstes Bio Hanfsamenöl (1 x 500 ml)

Das kaltgepresste Hanfsamenöl von Hemp Essentials wird in einer violetten Glasverpackung geliefert, die das Öl vor Lichteinwirkung schützt. Das violette Glas wirkt hierbei wie ein natürlicher Filter, der mit Ausnahme von Infrarot- und UV-A-Strahlung sämtliches Licht blockiert.
Dadurch soll sich die Haltbarkeit des Hanfsamenöls um einiges verlängern. Das Öl weist ein sehr ausgeglichenes Verhältnis der enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren auf, das bei 3:1 liegt.
Diese zwei ungesättigten Fettsäuren sind essentiell für den Körper, da sie nicht eigenständig hergestellt, sondern nur über die tägliche Nahrung aufgenommen werden können. Daher bietet sich Hanfsamenöl zur Verfeinerung von Salaten, Nudeln und anderen Gerichten an.
Hierbei überzeugt es mit einem nussigen Geschmack. Der Hersteller empfiehlt, dass man von dem Erhitzen des Öls absieht, um die wertvollen Fettsäuren nicht zu zerstören. Wer die Wirkung des Öls intensiver spüren möchte, der kann auch täglich einen Esslöffel pures Hanföl einnehmen.
Laut Produktbeschreibung sollte die Lagerung des Öls an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort erfolgen. Nach dem Öffnen sollte das Hanföl hingegen in einem Kühlschrank gelagert werden.
Vorteile
- wurde kaltgepresst
- fairer Kaufpreis
- violette Glasverpackung
- optimales Fettsäuren-Verhältnis
- frei von gentechnischen Veränderungen
- stammt aus einem biologischen Anbau
#3Seitenbacher - kaltgepresstes Bio-Hanföl (1 x 250 g)

Das kaltgepresste Hanföl stammt aus erster Pressung und wurde schonend kaltgepresst. Es zeichnet sich durch Bio-Qualität aus und wird in der eigenen Ölmühle des Anbieters produziert, die sich in der fränkischen Stadt Grünsfeld befindet.
Außerdem weist das Öl ein optimales Verhältnis von Omgea-3- zu Omega-6-Fettsäuren auf, sodass es eine gute Quelle für mehrfach ungesättigte Fettsäuren darstellen kann. Der Körper ist auf eine Versorgung mit essentiellen Fettsäuren angewiesen, da er sie nicht selbst herstellen kann.
Aus den Produktangaben geht hervor, dass das Hanföl zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen soll. Es eignet sich zur täglichen Anwendung in Dressings, Marinaden, Salaten und als Brotaufstrich.
Der Hersteller hebt übrigens hervor, dass das Öl unter keinen Umständen auf mehr als 100 ℃ erhitzt werden darf, weswegen man es höchstens zum Dünsten oder Dämpfen nutzen kann.
Vorteile
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wurde kaltgepresst
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weist Bio-Qualität auf
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stammt aus schonender Erstpressung
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befindet sich in einer lichtgeschützten Glasflasche
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ideales Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren
Nachteile
- kostet mehr als andere Hanfsamenöle
#4MeaVita - kaltgepresstes Bio-Hanföl (1 x 1.000 ml)

Das kaltgepresste Bio-Hanföl von MeaVita ist vollkommen frei von unerwünschten Zusätzen wie künstlichen Aromen, Füllstoffen, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Glutamat, Salz und Konservierungsstoffen.
Es handelt sich also um ein hochwertiges Hanföl, das als Speiseöl oder auch als ein natürliches Pflegemittel für die Haut und den Körper verwendet werden kann. Aufgrund seines einzigartigen Aromas eignet es sich zum Verfeinern von Marinaden, Salaten und Saucen.
Vorteile
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kann pflegend wirken
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wurde schonend kaltgepresst
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ist biologisch zertifiziert worden
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stammt aus EU-Landwirtschaft
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enthält keine künstlichen Zusätze
Nachteile
- in der Regel relativ kurze Haltbarkeit
#5Natrea - kaltgepresstes Bio-Hanföl (1 x 250 ml)

Das kaltgepresste Bio-Hanföl von Natrea zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus. Hierbei ist das Verhältnis der Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren optimal, sodass man seinen Körper mit essentiellen Fetten versorgen kann.
Es verfügt über eine Bio-Zertifizierung und stammt aus einer Nicht-EU-Landwirtschaft. Das Hanföl ist nicht raffiniert, frei von künstlichen Zusatzstoffen und wird direkt aus erster Kaltpressung abgefüllt.
Deswegen eignet es sich nicht nur als Speiseöl, sondern auch als natürliches Mittel für die Körper- und Hautpflege. Gerade empfindliche Haut soll von dem Bio-Hanföl profitieren können, da es keine unnötigen Zusätze enthält.
Laut Produktangaben sollte man täglich ein bis zwei Teelöffel des Hanföls einnehmen. Der Hersteller verspricht jedem Kunden beim Kauf von drei Natrea Produkten einen automatischen Rabatt von 10 Prozent.
Vorteile
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weist Bio-Qualität auf
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wird mittels Kaltpressung hergestellt
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ist in einer grünen Lichtschutzflasche abgefüllt
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frei von unnötigen Zusatz- und Konservierungsstoffen
Nachteile
- stammt aus einer Nicht-EU-Landwirtschaft
#6Chiron Bio-Hanföl - kaltgepresstes Bio-Hanföl (1 x 500 g)

Das kaltgepresste Bio-Hanföl von Chiron Bio-Hanföl weist ein ideales Fettsäurespektrum auf und ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Es handelt es um ein kaltgepresstes Hanföl, das maximal bis zu einer Temperatur von 40 ℃ verarbeitet wird.
Aufgrund dessen ist das Öl ein äußerst hochwertiges Speiseöl, das sich am meisten für die kalte Küche anbietet. Es sollte maximal für das leichte Dünsten von Speisen verwendet werden. Ansonsten nutzen es einige auch zur Pflege ihrer Haut.
Vorteile
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stammt aus Kaltpressung
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ist zur Hautpflege geeignet
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zeichnet sich durch Bio-Qualität aus
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Öl befindet sich in einer lichtgeschützter Glasflasche
Nachteile
- stammt aus einer Nicht-EU-Landwirtschaft
#7GloboVita GmbH - kaltgepresstes Bio-Hanfnussöl

Das Bio-Hanfnussöl von GloboVita GmbH wurde kaltgepresst und verfügt über eine Bio-Zertifizierung. Das Öl enthält etwa 20-mal mehr Omega-3-Fettsäuren als Olivenöl und eignet sich sowohl für Veganer als auch für Nussallergiker.
Es zeichnet durch einen nussigen sowie aromatischen Geschmack aus und kann als ein vielseitiges Speiseöl genutzt werden. Das Hanföl kann den Körper mit wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren versorgen, die in einem idealen Verhältnis von 3:1 zueinander stehen.
Der Hersteller betont, dass das Hanföl aus einer deutschen Ölmühle mit Bio-Zertifizierung stammt und durch das schonende mechanische Verfahren der Kaltpressung gewonnen wird.
Vor der Pressung werden die getrockneten Hanfnüsse von Blättern und unreifen Samen befreit. Nach der schonenden Erstpressung kann das Öl dann unter Ausschluss von Sauerstoff abgefüllt werden.
Durch die schonende Herstellung und das sauerstofffreie Abfüllen sollen sämtliche wertvollen Inhaltsstoffe im Öl erhalten bleiben, sodass das Hanföl ein optimaler Baustein der täglichen Ernährung sein kann.
Vorteile
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wurde kaltgepresst
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nussiger Geschmack
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lichtgeschützte Glasverpackung
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stammt aus einem kontrolliert biologischem Anbau
Nachteile
- kommt aus einer Nicht-EU-Landwirtschaft
#8Fandler - kaltgepresstes Bio-Hanföl (1 x 500 ml)

Das kaltgepresste Hanföl von Fandler ist mit einer Bio-Zertifizierung ausgestattet und enthält keine künstlichen Zusätze. Laut Herstellerangaben wird das Öl direkt nach der Erstpressung abgefüllt, sodass es eine wohltuende Wirkung aufweisen kann.
Schließlich ist die Hanfpflanze als eine Heilpflanze bekannt, die sich durch wertvolle Wirkstoffe auszeichnet. Die Wenigsten wissen, dass auch Hanfsamenöl diese Stoffe enthält und daher ein besonderes Speiseöl ist.
Der Hersteller Fandler betont, dass das Öl aus ausgewählten Hanfsamen besteht, die aus einem biologischen Anbau stammen. Das Hanföl überzeugt mit seinem grasigen Duft und seinem nussig herben Geschmack.
Vorteile
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verfügt über Bio-Zertifizierung
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enthält keine künstlichen Zusatzstoffe
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ist kaltgepresst, ungefiltert und naturrein
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wird in lichtgeschützten Glasflaschen abgefüllt
Nachteile
- stammt aus einer Nicht-EU-Landwirtschaft
🌏 Herkunft von Hanföl
Ursprünglich soll die Hanfpflanze wohl aus Zentralasien stammen. Damals haben nämlich asiatische Seefahrer angeblich robuste Segel aus Hanffasern genutzt. Auch feine Bettwäsche soll einst aus den Fasern von Hanf und Flachs hergestellt worden sein.
Mittlerweile ist Hanf jedoch auf der ganzen Welt verbreitet und wird bereits seit Jahrtausenden als Heilpflanze eingesetzt. Heutzutage gibt zahlreiche hanfhaltige Nahrungsmittel, die sich an einer großen Beliebtheit erfreuen.
Während der Anbau von Nutzhanf in den 1980er Jahren bis Mitte der 1990er Jahre in Deutschland noch strengstens verboten war, darf die Pflanze derweil unter Einhaltung bestimmter Grenzwerte wieder kultiviert werden.
Hanföl ist ein pflanzliches Speiseöl, das aus den kleinen Samen des Nutzhanfs (Cannabis sativa) gepresst wird. In Hanfsamen sind im Gegensatz zum Harz der Pflanze kaum nennenswerten Mengen an Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten.
„Hanföl ist das Öl, das aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird. Große Mengen davon werden in Kosmetika, Hautölen und Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet. Das Öl kann legal verwendet werden, da es einen THC-Gehalt von weniger als 0,2 % hat.“, sagt Dr. Raymond Schep, der Autor von „Always Eat Right For Life“. www.byrdie.com
Das gewonnene Öl aus den Hanfsamen zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren aus und kann zum Verfeinern von verschiedenen Gerichten genutzt werden, da es einen angenehm nussigen Geschmack hat.
🎭 Unterscheidung von Hanföl, Cannabidiol-Öl und Haschischöl
An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass Hanföl nicht mit dem ätherischem Cannabidiol-Öl (CBD) verwechselt werden darf, das aus den destillierten Blüten und Blättern des weiblichen Nutzhanfs gewonnen wird. [1]
In CBD-Öl ist die Substanz Cannabidiol enthalten, die zu den Cannabinoiden gezählt wird. Im Gegensatz zu anderen Cannabinoiden weist diese Substanz jedoch keine berauschende oder psychoaktive Wirkung auf, weswegen ätherisches Cannabidiol-Öl vollkommen legal ist.
Dennoch sollen CBD-Öle laut einiger Behauptungen wohl beruhigend, krampflösend und entzündungshemmend wirken, weswegen ihre Einnahme sich bei Schmerzen, Angstzuständen und Übelkeit empfehlen kann.
Abgesehen davon, ist Hanföl unbedingt auch von Haschischöl abzugrenzen. Schließlich wird Haschischöl aus dem Harz der weiblichen Hanfpflanze gewonnen und ist besonders reich an Tetrahydrocannabinol (THC), das zu den psychoaktiven Cannabinoiden gehört.
Haschischöl ist also kein echtes Öl, sondern viel mehr ein berauschender Harzextrakt, der in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt und entsprechend illegal ist.
🥣 Herstellung von Hanföl
Der industrielle Anbau von Hanf erfolgt in der Regel zur Gewinnung von Hanffasern. Daher sind die Samen und das daraus gewonnene Hanföl lediglich ein Nebenprodukt des Anbaus. Nach der schonenden Ernte werden die Samen aus der Pflanze herausgeholt und weiterverarbeitet. [2]
Dank der festen Schale sind die Samen zwar vor äußeren Umwelteinflüssen wie Sonnenlicht oder Sauerstoff optimal geschützt, doch bevor sie gepresst werden können, müssen sie erst über ein maschinelles Verfahren vorsichtig geschält werden.
Danach können die ölhaltigen Hanfnüsse in einer Ölmühle gepresst werden. Nur durch eine sanfte Kaltpressung kann ein wohlschmeckendes Aroma und die Erhaltung wertvoller Fettsäuren garantiert werden.
Bei der Kaltpressung von Hanfsamen entsteht eine Presstemperatur, die sich meistens zwischen 40 °C bis 60 °C beläuft. Das Pressen sollte idealerweise so langsam erfolgen, dass keine zusätzliche Reibungswärme entsteht und die Inhaltsstoffe in vollem Umfang erhalten bleiben.
Der Begriff „Kaltpressung“ scheint aufgrund der geringen Hitzeeinwirkung eventuell ein wenig widersprüchlich. Jedoch ist diese geringe Erwärmung nötig, um das Hanföl ohne den Einsatz von chemischen Lösungsmitteln zu gewinnen.
Nachdem das Hanföl gepresst wurde, muss geprüft werden, ob der THC-Gehalt tatsächlich unter 0,2 Prozent liegt, damit es den Grenzwerten für THC (Tetrahydrocannabinol) in hanfhaltigen Speiseölen entspricht, die vom Bundesinstitut für Risikobewertung festgelegt wurden. [3]
📜 Inhaltsstoffe von Hanföl
Hanföl besteht zu etwa 75 bis 80 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und zu 9 bis 11 Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Für eine gesunde Ernährung sind vor allem die in dem Öl enthaltene Linolsäure, Alpha-Linolensäure und Gamma-Linolensäure sehr bedeutsam. [4]
Sei stellen nämlich essentielle Fettsäuren dar, die der menschliche Körper nur über die tägliche Nahrung aufnehmen kann. In Hanföl ist ein optimales Verhältnis von pflanzlichem Omega-6 (Linolsäure, Gamma-Linolensäure) und Omega-3 (Alpha-Linolensäure) vorhanden.
Das Verhältnis der Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren liegt unter 3:1, was als sehr niedrig und entsprechend vorteilhaft für die Gesundheit anzusehen ist. Der Körper ist sowohl auf die Aufnahme von Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren angewiesen.
Beide Fettsäuren sind sich in ihrer chemischen Struktur zwar sehr ähnlich, doch ihre Wirkung ist gegensätzlich. Während Omega-6-Fettsäuren die Entstehung von Entzündungen begünstigen können, wirken Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend im Organismus.
Der Körper ist also auf ein ausgewogenes Verhältnis dieser beiden Gegenspieler angewiesen. Durch das vorteilhafte Verhältnis von unter 3:1 (Omega-6 zu Omega-3) kann Hanföl als ein entzündungsneutrales Speiseöl betrachtet werden.
Ferner enthält Hanföl neben Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren auch folgende Inhaltsstoffe: [5]
- Chlorophylle
- Carotinoide
- Vitamin E
- Vitamin B1, B2, B6
- Kalium
- Magnesium
- Calcium
- Phosphor
- Eisen
- Kupfer
- Mangan
- Natrium
- Zink
🌿 Wirkung
Hanföl soll sowohl bei innerlicher als auch bei äußerlicher Anwendung eine wohltuende Wirkung auf den Körper haben. Die äußerliche Anwendung von Hanföl kann sehr pflegend wirken und sowohl für ein geschmeidiges Hautbild als auch für glänzendere Haare sorgen.
Doch das Speiseöl wird auch besonders für seine innerliche Wirkung geschätzt. Da es wertvolle Inhaltsstoffe wie essentielle Fettsäuren und Antioxidantien enthält, soll es sich laut zahlreicher Behauptungen vorteilhaft auf die körperliche Gesundheit auswirken können.
In umfangreichen Studien wurde bestätigt, dass viele Erkrankungen mit einem Mangel oder dem Ungleichgewicht bestimmter Fettsäuren einhergeht. Vor allem in der westliche Ernährungsweise ist eine zu hohe Aufnahme von Omega-6 und ein Mangel an Omega-3 zu beobachten. [6]
Deswegen haben einige Forscher und Experten die Hypothese aufgestellt, dass eine höhere Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren wohl häufiger zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen soll. [7]
Bislang wurde diese Annahme jedoch durch keine wissenschaftlichen Belege beim Menschen nachgewiesen. Nach der Aufstellung dieser Hypothese folgten jedoch zahlreiche Studien und Untersuchungen, die gegenteilige Ergebnisse lieferten.
In einer Studie wurde nämlich festgestellt, dass das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fetten keinen Einfluss auf das Risiko von Herzerkrankungen nehmen soll. Beide Fettsäuren wirkten sich nämlich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. [8]
Auch andere Untersuchungen zeigen, dass sich Omega-6-Fettsäuren prinzipiell positiv auf das Herz auswirken können. Dennoch steht es außer Frage, dass die ausreichende Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren sehr vorteilhaft für den Körper sein kann. [9]
🧬 Eigenschaften
Ein kaltgepresstes Bio-Hanföl zeichnet sich durch eine besondere Zusammensetzung aus, die es zu einem Superfood macht. Schließlich weist das Speiseöl ein optimales Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren auf.
Viele Ernährungsexperten betonen, dass die meisten Menschen, die sich gesund ernähren und ein ausgewogenes Verhältnis von essentiellen Fettsäuren zu sich nehmen, eine gesunde Haut und ein starkes Immunsystem haben.
Daher kann man ein hochwertiges Hanföl optimal in eine gesunde Ernährungsweise einbinden und beispielsweise zum Verfeinern von Salaten nutzen. Wichtig ist, dass man das Speiseöl keineswegs erwärmt, da es sich aus hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen zusammensetzt.
Nun folgen die Eigenschaften eines kaltgepressten Bio-Hanföls, die man vor dem Kauf unbedingt kennen sollte:
- grün-gelbliche Farbe
- nussiger Geschmack
- Rauchpunkt ab 165 °C [10]
- soll trockene Haut lindern
- aromatisch krautiger Geruch
- kann evtl. entzündungshemmend sein [11]
- gute Quelle für pflanzliche und essentielle Fettsäuren
- frei von Gentechnik, Gluten, Pestiziden und Cannabidiol
- enthält weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) [12]
💡 Anwendung von Hanföl
Hanföl wird aufgrund seiner angeblich gesundheitsfördernden Eigenschaften in vielen Bereichen genutzt. An dieser Stelle soll deutlich erwähnt werden, dass die Wirksamkeit von Hanföl in vielen Anwendungsbereichen noch nicht ausreichend untersucht wurde.
Deswegen sollte man misstrauisch werden, wenn einige Hersteller sogenannte „Health-Claims“ bzw. übertriebene gesundheitsbezogene Versprechen machen. Grundsätzlich steht jedoch fest, dass Hanföl wertvolle Fettsäuren, Antioxidantien und sogar einige Mineralien enthält.
Die regelmäßige Anwendung des beliebten Speiseöls kann also durchaus empfehlenswert sein, wenn man seinen Körper mit essentiellen Fettsäuren versorgen oder es schlichtweg als ein natürliches Kosmetikprodukt verwenden möchte.
Wer sich für die tägliche Einnahme entscheidet, der kann jeden morgen einen Esslöffel des Speiseöls einnehmen oder es zur Verfeinerung von kalten Speisen nutzen. Hanföl darf nicht erwärmt werden, da die sich wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren zersetzen würden. [12]
Bei Hautproblemen
Einige Untersuchungen zeigen, dass sich Omega-3-und Omega-6-Fettsäuren positiv auf einige Hauterkrankungen auswirken können. Da Hanföl ein optimales Verhältnis beider Fettsäuren aufweist, kann es sich als natürliches Mittel zur äußerlichen Hautpflege eignen.
In einer Studie wurde erkannt, dass Hanföl womöglich zur unterstützenden Behandlung von Akne eingesetzt werden kann, wobei die jeweiligen Forscher ebenfalls betonen, dass weitere klinische Studien erforderlich sind, um dieses mögliche Einsatzgebiet von Hanföl näher zu untersuchen. [13]
Außerdem gibt es auch eine Studie, in der festgestellt werden konnte, dass Hanfnussöl nicht nur als Speiseöl, sondern auch äußerlich zur Verbesserung von Ekzemen genutzt kann. [14]
Für die Haare
Wer trockene oder strapazierte Haare pflegen möchte, der kann auf ein pflanzliches Öl wie Hanfsamenöl zurückgreifen. Es gibt jedoch nicht allzu viele Studien und Untersuchungen, die eine positive Wirkung des Öls auf die Haare bestätigen.
Dennoch betonen einige Befürworter von Hanföl, dass es ähnliche Eigenschaften wie andere Pflanzenöle aufweisen kann, die den Haaren nachweislich zugute kommen. So soll Hanföl beispielsweise gegen trockene Kopfhaut wirken und glänzendere Haare verschaffen können.
Vor allem die in Hanfsamenöl enthaltene und essentielle Gamma-Linolensäure soll die Haare mit reichlich Feuchtigkeit versorgen und gereizte Kopfhaut lindern. Für diese Annahmen zu Hanföl fehlen bislang jedoch wissenschaftliche Belege.
Dennoch kann man das Öl zur Pflege seiner Haare nutzen, indem man einige Tropfen in die Spitzen und Längen gibt oder es direkt in die Kopfhaut einmassiert. Man kann auch sein bevorzugtes Shampoo durch einige Tropfen Hanföl bereichern.
In einem Forschungsartikel aus dem Jahr 2015 gibt es ausführlichere Informationen zur Haarkosmetik. [15]
Gegen Bakterien
Eine Studie aus dem Jahr 2017 konnte feststellen, dass Hanföl eine antibakterielle Wirkung aufweist, die die Aktivität verschiedener Bakterienarten wie Staphylococcus aureus hemmen konnte.
Solche Bakterienstämme können unter anderem zu Lungenentzündungen und Hautinfektionen führen. Um den antibakteriellen Effekt von Hanfnussöl genauer zu erläutern, sind definitiv umfassendere Untersuchungen erforderlich. [16]
Bei Entzündungen
Einige Hinweise deuten darauf, dass Hanföl eventuell zur Linderung von Entzündungen beitragen kann. Dies soll auf die essentiellen und mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zurückzuführen sein.
In einer Studie von 2011 stellte sich heraus, dass die ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren sowohl Entzündungen als auch Ängste bei den Probanden und Probandinnen lindern konnte. [17]
An der Studie haben 68 Medizinstudenten teilgenommen, die sich entweder im ersten oder zweiten Studienjahr befunden haben. Da Hanföl sehr reich an Omega-3-Fettsäuren ist, kann man eventuell einen Zusammenhang mit den Ergebnissen der Studie und dem Öl schaffen.
Doch um tatsächlich eine möglicherweise entzündungshemmende Wirkung von Hanföl zu bestätigen, sind intensivere Untersuchungen und Studien erforderlich, die sich näher mit der potentiellen Wirksamkeit von Hanföl beschäftigen.
Für Hunde
Viele Hundebesitzer greifen zu Hanföl, um das Futter ihres Haustieres mit wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren anzureichern, die essentiell für zahlreiche Körperfunktionen sind. Da das Öl aus den Hanfsamen gewonnen wird, wirkt es nicht berauschend.
Neben wichtigen Fettsäuren enthält das Speiseöl sogar unter anderem Vitamin E, das zu einer gesunden Haut- und Fellbildung beitragen kann. Dies kann vor allem für Hunde geeignet sein, die unter juckender oder empfindlicher Haut leiden.
Auch einige Mineralstoffe wie zum Beispiel Eisen, Kupfer, Phosphor, Mangan, Magnesium und Zink sind in dem Öl vertreten. Laut einiger Behauptungen soll Hanföl sogar eine gesunde Verdauung fördern.
Wer seinem Hund regelmäßig Hanfsamenöl in das Futter verabreichen will, der sollte sich an einen Tierarzt wenden, der eventuell nähere Informationen zur Dosierung geben kann. Eine mögliche Dosierempfehlung könnte ½ Teelöffel für kleine und ein Teelöffel für große Hunde pro Tag sein.
🤔 Hat Hanföl auch Nebenwirkungen?
Prinzipiell ist Hanföl ein unbedenkliches Speiseöl, das hohe Mengen an essentiellen Fettsäuren enthält. Seriöse Hersteller achten in der Regel darauf, dass das Öl weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) enthält und somit keine berauschende Wirkung aufweist.
Viele Testinstituten und Verbraucherorganisation beschweren sich jedoch über einige Anbieter von Hanfprodukten, weil sie diesen festgelegten Grenzwert nicht einhalten. Beim Kauf eines Hanföls sollte man also unbedingt auf einige Kriterien achten, die weiter unten genannt werden.
Wer Hanföl äußerlich anwendet, der kann eventuell eine leichte Hautreizung wahrnehmen. Bei der ersten Anwendung sollte man das Öl deswegen zunächst auf einen kleinen Bereich der Haut auftragen und prüfen, wie sie darauf reagiert.
Sollte das Speiseöl innerlich angewendet werden, kann es im schlimmsten Fall zu einem flüssigeren Stuhlgang oder Verdauungsstörungen führen. In solchen Fällen sollte man die tägliche Dosierung verringern oder die Einnahme einstellen.
Da Hanfsamen eine blutverdünnende Wirkung haben können, sollte man sich vor der täglichen Einnahme eines Hanfsamenöls sicherheitshalber lieber an einen Arzt wenden, um herauszufinden, ob das Speiseöl für einen geeignet ist.
💰 Kaufkriterien
Die Auswahl an verschiedenen Hanfölen ist so groß, dass man sehr schnell den Überblick verlieren kann. Um die unterschiedlichen Produkte besser miteinander vergleichen zu können und einen Fehlkauf zu vermeiden, kann man auf folgende Kaufkriterien blicken.
Anwendungsgebiet
Bevor man sich für den Kauf eines Hanföls entscheidet, sollte man sich überlegen, wofür man es verwenden möchte. Wer zum Beispiel ausschließlich die innerliche Anwendung bevorzugt, der sollte sich mehrere kleine Mengen des Öls kaufen.
Denn nach Anbruch weist Hanfnussöl nur eine relativ kurze Haltbarkeit auf und muss möglichst schnell aufgebraucht werden, da es ansonsten zeitnah verderben kann. Viele Hersteller bieten deswegen mehrere 250 Milliliter Flaschen in einem Kaufumfang an.
Dadurch ist stets nur eine Flasche in Kontakt mit Luft und kann aufgrund der geringen Menge gut aufgebraucht werden, wenn man täglich einen Esslöffel einnimmt. Die anderen Flaschen kann man zwischenzeitlich dunkel, kühl und trocken lagern.
Sollte man jedoch auf der Suche nach einem Hanföl zur äußerlichen Pflege des Körpers sein, dann kann man eine kleinere Menge des Öls in nur einer Flasche kaufen. Das Hanfnussöl kann direkt auf die Haut und Haare aufgetragen werden.
Alternativ kann man auch konventionelle Kosmetikprodukte mit einigen Tropfen des Öls aufwerten oder bereits hanfhaltige Pflegeprodukte kaufen, da der Markt mittlerweile ein sehr großes Angebot anbietet.
Bio-Qualität
Als verantwortungsvoller Konsument sollte man beim Kauf eines Hanfnussöls auch auf eine Bio-Zertifizierung achten. Es bestätigt nämlich, dass die Hanfpflanzen aus einem biologischem Anbau stammen und das Saatgut entsprechend frei von Pestiziden ist.
Wobei der Einsatz von Pestiziden bei Hanfpflanzen prinzipiell eher unüblich ist, weil es tatsächlich kaum bekannte Schädlinge für die Cannabis sativa gibt, die zu erheblichen Schäden der Ernte führen könnten.
Herkunft
Dieses Kaufkriterium ist wichtig, wenn man auf der Suche nach einem unbedenklichen und eventuell regionalen Produkt ist. Einige Hanföle setzen sich nämlich aus den gepressten Samen von Hanfpflanzen zusammen, die in Deutschland oder Österreich kultiviert werden.
Wer kein Hanföl aus Deutschland ausfindig machen kann, sollte zumindest Öle bevorzugen, die aus der EU-Landwirtschaft eines anderen Mitgliedstaates stammen, da beim Anbau innerhalb der EU viel strengere Regeln als in den meisten Nicht-EU-Ländern gelten.
Bei der Herstellung eines Hanfsamenöls mit dem Saatgut aus einer EU-Landwirtschaft kommen nämlich nur zertifizierte Hanfsamen zum Einsatz, die einen nachweislich geringeren THC-Gehalt als 0,2 Prozent aufweisen.
Inhaltsstoffe
Bevor man sich für ein bestimmtes Hanföl entscheidet, sollte man unbedingt auf die Zusammensetzung des Öls blicken. Dadurch kann man prüfen, ob es sich um ein reines Hanfnussöl handelt.
Außerdem sollte man wissen, dass bei Hanföl das typische Verhältnis der Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren bei unter 3:1 liegt. Dieses Verhältnis soll nicht nur vorteilhaft für den Körper, sondern auch ein wichtiger Indikator für Hochwertigkeit sein.
Zudem darf ein gutes Öl keine Zusätzen wie künstliche Aromen, Geschmacksverstärker, Farb- Füll- und Konservierungsstoffe enthalten. Darüber hinaus sollte das Hanföl frei von Gentechnik und keineswegs mit anderen Speiseölen gestreckt sein.
Zu der typischen Zusammensetzung eines kaltgepressten Hanföls zählen folgende Inhaltsstoffe:
- Omega-3 Fettsäuren (Linolsäure, Gamma-Linolensäure)
- Omega-6 Fettsäuren (Alpha-Linolsäure)
- Chlorophylle
- Carotinoide
- Vitamin E
- Vitamin B1, B2, B6
- Kalium
- Magnesium
- Calcium
- Phosphor
- Eisen
- Kupfer
- Mangan
- Natrium
- Zink
Verpackung
Selbst die Verpackung des Hanfnussöls kann ein wichtiger Indikator für ein hochwertiges Speiseöl sein. Schließlich ist das Öl äußerst lichtempfindlich und sollte deswegen in dunkle Glasflaschen abgefüllt werden, die einen zuverlässigen Schutz vor Licht bieten.
Durch eine starke Lichteinwirkung kann das Öl nämlich viel schneller verderben und ranzig schmecken, was gerade bei hochpreisigen Hanfölen sehr ärgerlich wäre. Um dies zu vermeiden, muss man also stets auf die Verpackung achten.
Trotz lichtgeschützter Flasche sollte man ein Hanföl selbstverständlich stets in einer kühlen Speisekammer, im Keller oder in einem dunklen Schrank lagern.
Kaufpreis
Auf der Suche nach einem hochwertigen Hanföl kann auch der Kaufpreis des Speiseöls eine wichtige Rolle spielen. Vor allem kaltgepresste Bio-Hanföle aus Deutschland oder einer anderen EU-Landwirtschaft können viel teurer als herkömmliche Hanföle sein.
Beim Vergleich der Preise sollte man stets auf den Kaufpreis pro 100 Milliliter blicken, da es den Produktvergleich erheblich erleichtern kann.
📍 Wo kann man Hanföl kaufen?
Die steigende Beliebtheit von Hanföl hat dazu geführt, dass das Speiseöl in vielen lokalen Geschäften und unzähligen Onlineshops angeboten wird. Von dem Kauf eines Hanföls, das nicht aus der EU stammt, sollte man lieber absehen, da es eventuell einen höhere THC-Gehalt aufweisen kann.
Apotheke
Zahlreiche Apotheken bieten verschiedene Hanfprodukte an. Dazu gehören Hanfnussöl, CBD-Öl und hanfhaltige Kosmetika. In lokalen Apotheken ist das Angebot jedoch nicht so groß wie bei bekannten Online-Apotheken.
dm
Der Drogeriemarkt dm bietet zwar kein Hanföl an, aber führt dafür Hanfsamen in seinem Sortiment. Darüber hinaus gibt es bei dm zahlreiche Kosmetika mit Hanf, sodass man sich je nach Belieben direkt in einer Filiale oder im Onlineshop umsehen kann.
Rossmann
Der Drogeriemarkt Rossmann bietet neben kaltgepresstem Bio-Hanföl auch CBD-Öl an. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere hanfhaltige Produkte wie Shampoos, Lippenpflegen, Hautcremen und Lebensmittel.
Rewe
Das Lebensmittelgeschäft Rewe bietet unter anderem ein Bio-Hanföl von Schneekoppe an. Darüber hinaus führt das Unternehmen sogar Würstchen mit einer Marinade aus Hanföl in seinem Sortiment. Ansonsten hat man auch die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern von Hanfsamen.
Reformhaus
Auch Reformhäuser bieten hochwertige Hanfprodukte an. Jedoch kann die Auswahl von Hanfölen in lokalen Reformhäusern nicht besonders groß sein, weswegen man alternativ auch auf den Reformhaus-Onlineshop blicken kann.
📋 Tests zu Hanföl
Bevor man sich für den Kauf eines bestimmten Hanföls entscheidet, kann man sich im Internet nach Testergebnissen zu verschiedenen Ölen informieren. Die Tests können sehr aufschlussreich sein und enorm bei der Kaufentscheidung weiterhelfen.
Stiftung Warentest
Im Jahr 2019 hat die Stiftung Warentest einen Artikel veröffentlicht, der sich mit hanfhaltigen Lebensmitteln mit befasst. In dem Titel hebt die Verbraucherorganisation hervor, dass einige Nahrungsmittel gelegentlich mehr THC enthalten als erlaubt.
Heutzutage erfahren hanfhaltige Lebensmittel einen wahren Trend, wobei sie keine berauschenden Wirkstoffe enthalten dürfen. Die Stiftung Warentest erläutert, dass man sich in dieser Hinsicht jedoch nicht auf jeden Hersteller verlassen kann.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe sind nämlich infolge von zwei Untersuchungen zu diesem Ergebnis gekommen. Gerade Tees und Produkte mit extrahiertem Cannabidiol (CBD) sind als kritisch zu erachten.
Je höher der Anteil an Cannabidiol ist, desto mehr THC kann erfahrungsgemäß enthalten sein. Doch da Hanföl ein normales Speiseöl und frei von Cannabidiol ist, besteht grundsätzlich kein Anlass zur Sorge.
Die Stiftung Warentest empfiehlt, dass man Hanfprodukte wie Tee nur äußerst selten konsumieren sollte und dass Kinder, Schwangere und Stillende unbedingt darauf verzichten.
Wer sich für den gesamten Beitrag der Stiftung Warentest interessiert, der kann sich auf die Webseite der Verbraucherorganisation begeben. [18]
Öko-Test
Im Oktober des Jahres 2016 hat Öko-Test einen Beitrag zu Superfoods veröffentlicht, der sich zwar nicht mit Hanföl, aber dafür unter anderem auch mit Hanfsamen befasst. Das Unternehmen hat ebenfalls einen Test mit den unterschiedlichen Superfoods durchführen lassen.
Die Ergebnisse sind relativ ernüchternd, da viele Produkte überdurchschnittlich viel mit Mineralöl, Pestiziden, Cadmium und anderen Schadstoffen belastet sind. Wer sich für die detaillierten Testergebnisse interessiert, der sollte sich direkt auf den Artikel von Öko-Test begeben. [19]
Verbraucherzentrale
Im Juni 2019 hat sich auch die Verbraucherzentrale mit hanfhaltigen Lebensmitteln wie Hanföl und Hanftee befasst. Im Vordergrund des Artikels steht die Sicherheit dieser Nahrungsmittel, die derzeit sehr im Trend liegen.
Einige Produkte sollen nämlich wohl viel zu hohe Mengen der psychoaktiven Substanz THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten. Wer die mögliche Aufnahme von THC vorbeugen will, der kann statt Hanfsamen auch Lein- oder Sesamsamen nutzen.
Als passenden Ersatz für Hanföl empfiehlt die Verbraucherzentrale entweder Lein- oder Walnussöl. Den gesamten Artikel zu Lebensmitteln mit Hanf kann man auf der Webseite der Verbraucherzentrale betrachten. [20]
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)
Das Bundeszentrum für Ernährung hat sich ebenfalls zu Hanfprodukten geäußert, die sich in Zeiten des Vegetarier- und Veganer-Booms an einer wachsenden Beliebtheit erfreuen, da vor allem Hanfsamen reich an Eiweiß, essentiellen Fettsäuren und Aminosäuren sind.
Außerdem ist Hanf sowohl gluten- als auch laktosefrei, sodass sich hanfhaltige Produkte auch für Allergiker eignen können. Die Produkte sollen das Immunsystem stärken und krebsvorbeugend sowie cholesterinsenkend wirken.
Zudem sollen sie vor Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und vor Bluthochdruck schützen. Derweil fehlen jedoch aussagekräftige Belege, die diese möglichen Wirkungen des Öls tatsächlich bestätigen.
Nur wenige Studien haben sich bisher mit der Wirkung von Hanfprodukten auf die Gesundheit befasst. Dabei sind vor allem Hanfsamen leicht verdaulich und aufgrund ihres hohen Gehalts an Proteinen ein idealer Ersatz für tierisches Eiweiß.
Das Bundeszentrum für Ernährung betont auch, dass die Samen ein ideales Verhältnis der wertvollen Omega-Fettsäuren aufweisen und zudem zahlreiche Mineralstoffe sowie Vitamine enthalten.
Dafür haben Hanfprodukte jedoch einen relativ hohen Kaufpreis, weswegen man auch auf Distel-, Walnuss- oder Leinöl zurückgreifen könnte, da sie ebenfalls eine vorteilhafte Zusammensetzung aufweisen.
In Europa dürfen lediglich Hanfsorten kultiviert werden, die einen geringeren THC-Gehalt als 0,2 Prozent aufweisen. Durch die strenge Begrenzung der psychoaktivierenden Substanz THC wirken hanfhaltige Produkte keineswegs berauschend.
Beim Kauf von Hanfprodukten außerhalb der EU solle man jedoch achtsam sein, da sie unter Umständen zu hohe Konzentrationen enthalten können. Gerade Schwangere und Kinder sollten auf den Verzehr von hanfhaltigen Lebensmitteln aus Nicht-EU-Ländern verzichten. [21]
🤷🏻♀️ Erfahrung mit Hanföl
Prinzipiell gibt es viele Anwenderinnen und Anwender, die täglich Hanföl zu sich nehmen und sehr überzeugt von dem Speiseöl sind. Viele sehen das Öl als eine optimale Ergänzung einer gesunden Ernährung an oder nutzen es einfach als ein natürliches Kosmetikmittel.
Wer an bestimmten Beschwerden leidet oder gewisse Medikamente einnimmt, der kann sich vor der Einnahme von Hanföl an einen Arzt wenden, wobei das Speiseöl eigentlich als unbedenklich einzustufen ist, da es keine psychoaktiven Substanzen enthält.
✍🏻 Fazit
Vollkommen unabhängig, ob Hanföl äußerlich oder innerlich angewendet wird, kann es sich stets um ein vorteilhaftes Speiseöl handeln. Es enthält essentielle Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen.
Auch als äußerliche und natürliche Pflege kann das Öl überzeugen, da es Antioxidantien wie Vitamin E und Carotinoide enthält. Darüber hinaus überzeugt das Speiseöl auch mit einem gewissen Anteil bestimmter Mineralien, die der Haut oder den Haaren zugute kommen können.
Viele Hersteller von Hanföl empfehlen einen Esslöffel pro Tag, wobei man natürlich auch mit einer geringeren Menge beginnen kann. Das Speiseöl ist prinzipiell sicher und zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit aus.
