🔎 Übersicht der oben aufgeführten Produkte
#1Ölmühle Solling - kaltgepresstes Bio-Walnussöl (250 ml)

Das kaltgepresste Bio-Walnussöl der Ölmühle Solling eignet sich zum Verfeinern von Salaten, Gemüsegerichten und Süßspeisen. Es handelt sich hierbei um ein natives Speiseöl, das aus einem kontrolliert biologischen Anbau stammt und mit hoher Qualität überzeugt.
Für die Herstellung des Öls kommen ausschließlich ungeröstete Walnüsse zum Einsatz, die aus einem biologischen Anbau stammen und schonend kaltgepresst werden. Dadurch soll das fertige Walnussöl äußerst hochwertig und bekömmlich sein.
Der Geschmack wird in den Produktangaben als feinherb sowie nussig beschrieben, während das Öl eine bernsteingelbe Farbe aufweist. Hinsichtlich der Zusammensetzung zeigt sich, dass Walnussöl einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren enthält.
Sowohl in der kalten als auch warmen Küche wird das Öl sehr geschätzt und ist aufgrund seines mild nussigen Geschmacks sehr beleibt. Da Walnussöl jedoch relativ empfindlich ist und schnell oxidieren kann, sollte man es gut verschlossen, dunkel und kühl lagern.
Bei frischem Walnussöl ist in der Regel mit einer Haltbarkeit von neun bis zwölf Monaten zu rechnen. Es enthält keine Zusatzstoffe und wurde nach der EG-Öko-Verordnung mit einem Bio-Siegel zertifiziert.
Vorteile
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mit Bio-Siegel
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enthält keine Zusatzstoffe
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wird in Glasflaschen abgefüllt
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ist schonend kaltgepresst worden
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eignet sich zum Verfeinern vieler Speisen
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stammt aus einem kontrolliert biologischen Anbau
Nachteile
- relativ hoher Kaufpreis
#2Fandler - kaltgepresstes Bio-Walnussöl (250 ml)

Das Bio-Walnussöl von Fandler stammt aus erster Kaltpressung. Es ist ungefiltert, naturrein und vollkommen frei von Zusatzstoffen. Außerdem weist das Öl eine Bio-Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung auf.
Mit dem hochwertigen Walnussöl kann man zahlreiche Salaten, Gemüsesorten und Süßspeisen verfeinern. Der intensiv nussige Geschmack passt zu diversen Gerichten und kann ideal in eine ausgewogene Ernährung einbezogen werden.
Der Hersteller warnt jedoch davor, dass es nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt oder zu stark erhitzt werden sollte.
Vorteile
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Bio-Qualität
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wurde kaltgepresst
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angenehmer Geschmack
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besteht aus ungerüsteten Bio-Walnüssen
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befindet sich in einer dunklen Glasflasche
Nachteile
- stammt aus Nicht-EU-Landwirtschaft
#3Huileries de Lapalisse - Walnussöl aus Frankreich (1 Liter)

Das Walnussöl von Huileries de Lapalisse setzt sich zu 50 Prozent aus kaltgepresstem und zu 50 Prozent aus raffiniertem Walnussöl zusammen. Es stammt aus Frankreich und weist ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis auf.
Wer zu Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten neigen sollte, der sollte vor der Einnahme des Öles unbedingt die Produktangaben prüfen und einen Verträglichkeitstests durchführen, wenn es äußerlich auf der Haut angewendet werden soll.
Die Haltbarkeit der Produkte von Huileries de Lapalisse beläuft sich in der Regel auf mindestens drei Monate, die ab dem Versanddatum in Wirkung treten. Man findet das konkrete Haltbarkeitsdatum jedoch auf der Verpackung des jeweiligen Produktes.
Vorteile
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ist ungeröstet
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stammt aus Frankreich
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gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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enthält 50 Prozent kaltgepresstes Walnussöl
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wird in einer Lichtgeschützen Dose aus Weißblech gelagert
Nachteile
- besteht zu 50 Prozent aus raffiniertem Walnussöl
#4Wiberg - kaltgepresstes Walnussöl (500 ml)

Das kaltgepresste Walnussöl von Wiberg wird aus handverlesenen Walnüssen gewonnen und überzeugt mit einem intensiven Nussgeschmack sowie einer feinen Röstnote. Es sollte kühl, trocken und fest verschlossen gelagert werden.
Aus den Produktangaben geht hervor, dass sich das Öl vor allem für Gerichte mit Hülsenfrüchten, Pilzen und Käse eignet. Außerdem ist es absolut frei von unnötigen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern.
Vorteile
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wurde kaltgepresst
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sehr intensives Aroma
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besteht aus handverlesenen Walnüssen
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eignet sich zur Verfeinerung von Salaten
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Ist in eine verdunkelte Glasflasche gefüllt worden
Nachteile
- Walnüsse wurden vor Pressung geröstet
#5manako - raffiniertes Walnussöl (2 x 250 ml)

Das raffinierte Walnussöl von manako eignet sich zum Kochen und für kosmetische Zwecke. Der Kaufumfang umfasst zwei Glasflaschen, die jeweils 250 Milliliter enthalten. Wenn man bedenkt, dass Walnussöl sehr oxidationsempfindlich ist, dann ist diese Aufteilung sehr praktisch.
Schließlich ist stets nur eine Flasche in Kontakt mit der Luft, während die andere Glasflasche sachgerecht gelagert werden kann und bis zum Aufbrauchen der ersten Flasche geschlossen bleibt.
Der Hersteller beschreibt Walnussöl als ein aromatisches und gesundes Speiseöl, das sich besonders für die kalte Küche eignet. Es ist reich an wertvollen Fettsäuren und überzeugt mit einem nussigen Geschmack.
In den Produktangaben wird die Einnahme von einem bis zwei Esslöffeln pro Tag empfohlen, um den täglichen Bedarf an essentiellen Omega-3-Fettsäuren zu decken. Von dem Erhitzen sollte man lieber absehen und das Öl stattdessen für kalte Gerichte nutzen.
Vorteile
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frei von Zusatzstoffen
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zwei Flaschen in einem Lieferumfang
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befindet sich in verdunkelter Glasflasche
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eignet sich zum Kochen und für kosmetische Zwecke
Nachteile
- wurde raffiniert
#6Fandler - kaltgepresstes Walnussöl (500 ml)

Das kaltgepresste Walnussöl von Fandler stammt aus Erstpressung. In den Herstellerangaben wird betont, dass es aus dem ungefilterten sowie naturreinen Öl ungerösteter Walnüssen stammt und keine Zusatzstoffe enthält.
Man sollte das Walnussöl keineswegs zu stark erhitzen oder dem direkten Sonnenlicht aussetzen. Es passt zu unzähligen Salaten und Gemüsesorten wie Spargel, Rotkraut, Rucola, Sellerie, Karotten und Tomaten.
Selbst zur Verfeinerung von Süßspeisen kann man das wertvolle Öl nutzen. Dank seines intensiv nussigen Geschmacks kann es viele Gerichte aufwerten und optimal in eine ausgewogene Ernährung integriert werden.
Vorteile
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gute Qualität
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wurde kaltgepresst
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ist ungefiltert und naturrein
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frei von künstlichen Zusätzen
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befindet sich in einer lichtgeschützten Glasflasche
Nachteile
- relativ hoher Kaufpreis
#7Wohltuer - kaltgepresstes Bio-Walnussöl (250 ml)

Das kaltgepresste Bio-Walnussöl von Wohltuer wurde mit der DLG-Goldmedaille ausgezeichnet. Es handelt sich also um ein natives Speiseöl, das aus ungerösteten Walnusskernen gewonnen wird, die aus einer biologischen Landwirtschaft stammen.
Durch den rein mechanischen Herstellungsprozess wird ein nährstoffreiches Naturprodukt der höchste Güteklasse zur Verfügung gestellt. Das Walnussöl ist reich an essentiellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Darüber hinaus geht es mit einem nussigen Geschmack einher, der sich vor allem für die Zubereitung von schmackhaften Salatdressings anbietet. Auch zur Aufwertung von Desserts, Müslis, Smoothies und Süßspeisen kann das Öl genutzt werden.
In den Produktangaben wird hervorgehoben, dass das Bio-Walnussöl nach der EU-Öko-Verordnung mit einem Bio-Siegel zertifiziert worden ist und regelmäßigen laboranalytischen Rückstandskontrollen untersteht, die zur Qualitätssicherung dienen.
Vorteile
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hohe Qualität
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wurde kaltgepresst
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passt zu vielen Gerichten
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befindet sich in einer Glasflasche
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verfügt über eine Bio-Zertifizierung
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besteht aus ungerösteten Walnüssen
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wurde mit der DLG-Goldmedaille ausgezeichnet
Nachteile
- relativ hoher Kaufpreis
#8Würzteufel - kaltgepresstes Walnussöl aus den USA (250 ml)

Das kaltgepresste Walnussöl von Würzteufel stammt aus Amerika. Es wird ausschließlich aus handverlesenen sowie reifen Walnüssen der Sorte „Juglans Regia“ gewonnen, die mühselig von Hand geerntet wurden.
Bei der Pressung kommen niedrige Temperaturen und mechanische Mittel zum Einsatz. Dadurch entsteht ein zartes, mildes sowie nussiges Walnussöl, das reich an mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist.
Darüber hinaus setzt sich das Öl auch aus natürlichen antioxidativen Verbindungen, Magnesium, Vitamin E und einigen B-Vitaminen zusammen. Der Hersteller betont, dass es vor allem zu Salaten, Gerichten mit Gemüse und Desserts passt.
Vorteile
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ist kaltgepresst worden
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ohne Konservierungsstoffe
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setzt sich aus ungerösteten Walnüssen zusammen
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hochwertige Glasflasche mit umweltfreundlichem Korken
Nachteile
- die Glasflasche ist durchsichtig
#9bioZentrale - kaltgepresstes Bio-Walnussöl (100 ml)

Das kaltgepresste Bio-Walnussöl von bioZentrale stammt aus Erstpressung und eignet sich hervorragend zur Verfeinerung von zahlreichen Rohkostgerichten oder zum achtsamen Dünsten von Gemüse.
Die aromatischen Walnüsse stammen aus einer kontrolliert ökologischen Landwirtschaft und werden schonend kaltgepresst, damit die mehrfach ungesättigten Fettsäuren weitestgehend erhalten bleiben.
Vorteile
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mit Bio-Siegel
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eignet sich zum Verfeinern von Gerichten
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wird nach der ersten Kaltpressung abgefüllt
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befindet sich in einer lichtgeschützten Glasflasche
Nachteile
- relativ hoher Kaufpreis
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stammt aus einer Nicht-EU-Landwirtschaft
#10Rapunzel - geröstetes Bio-Walnussöl (100 ml)

Das Bio-Walnussöl von Rapunzel wird aus gerösteten Walnüssen hergestellt, die aus europäischem Anbau stammen. Man kann das Speiseöl ideal mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Salaten kombinieren.
Aufgrund der Röstung weist das Walnussöl einen intensiveren Geschmack auf. Es sollte laut Produktangaben unbedingt gut verschlossen, dunkel und kühl gelagert werden, da es sehr empfindlich ist.
Vorteile
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mit Bio-Zertifizierung
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Intensiver Geschmack
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wird in verdunkelte Glasflaschen abgefüllt
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stammt aus einer biologischen Landwirtschaft in Moldavien
Nachteile
- relativ hochpreisig
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wird aus gerösteten Walnüssen gepresst
🌏 Herkunft der Echten Walnuss
Walnussöl wird aus den Nussfrüchten der Echten Walnuss (Juglans regia) gewonnen. Der Walnussbaum ist ein sommergrüner Laubbaum, der zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) gezählt wird. [1]
Ursprünglich stammt die Walnuss wohl aus Vorder- und Zentralasien. Archäologischen Funden zufolge hat der Baum die letzte Eiszeit überlebt und sich durch den Handel zunächst in ganz Asien ausgebreitet. [2]
Durch weitere Handelswege und kulturelle Expansion gelangte die Walnuss schließlich auch nach Europa. Mittlerweile wird der Walnussbaum in Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Westindien großflächig angebaut.
Mit einer Ernte von 1.925.403 Tonnen war China im Jahr 2017 der größte Produzent von Walnüssen. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit 571.526 Tonnen und der Iran mit 349.192 Tonnen. [3]
Der Echte Walnuss wird nicht nur wegen seiner Nüsse angebaut, sondern auch wegen seines edlen und begehrten Holzes. Dieser Ratgeber befasst sich jedoch nur mit dem hochwertigen Pflanzenöl, das aus reifen und teilweise sogar gerösteten Samen von Walnüssen gewonnen wird.
🥣 Herstellung von Walnussöl
Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Herstellungsverfahren, die zur Gewinnung von Walnussöl eingesetzt werden. Man unterscheidet in der Regel zwischen Kalt- und Heißpressung, wobei eines dieser Verfahren definitiv vorteilhafter für Verbraucher ist.
Die Kaltpressung liefert nämlich mit Abstand das hochwertigste Walnussöl, welches reich an essentiellen Fettsäuren und anderen Bestandteilen von Walnüsse ist. Bevor die Nüsse gepresst werden können, müssen sie geschält und zerkleinert werden.
Danach werden sie langsam und bei geringeren Temperaturen als 40 °C unter Druck gepresst, sodass das wertvolle Walnussöl hervortritt. Anschließend wird das frisch gepresste Öl mehrfach gefiltert, sodass unerwünschte Verunreinigungen und Schwebepartikel entfernt werden.
Einige Hersteller verzichten übrigens auf die Filtration, um das Walnussöl möglichst naturbelassen und mit einer bekömmlichen Zusammensetzung zu verkaufen.
Bei der Heißpressung kommen hingegen höhere Temperaturen zum Einsatz. Dadurch wird ein viel höherer Ölertrag erzielt. Im Anschluss wird das Öl raffiniert, um unerwünschte Stoffe zu entfernen. Das fertige Endprodukt ist ein länger haltbares, geschmacks- und geruchsneutrales Walnussöl.
Durch die hohen Temperaturen gehen sehr viele Nährstoffe verloren, weswegen raffiniertes Walnussöl aus ernährungsphysiologischer Sicht viel minderwertiger als die schonend kaltgepresste Variante ist.
📜 Inhaltsstoffe
Walnussöl besteht mit einem Anteil von etwa 63 Prozent hauptsächlich aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Darüber hinaus setzt sich das Öl zu 23 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren zusammen. [4]
Der Gehalt an gesättigten Fettsäuren liegt lediglich bei lediglich 9 Prozent. Die übrigen Inhaltsstoffe gehen auf einen gewissen Anteil an Vitamin E, Polyphenolen sowie einigen anderen Bestandteilen zurück.
Die genaue Zusammensetzung von Walnussöl wurde bisher noch nicht intensiv analysiert, jedoch kann man anhand der vorhandenen Daten davon ausgehen, dass das Öl eine hochwertige Quelle für essentielle Fettsäuren sein kann.
Im Folgenden werden daher die wichtigsten Inhaltsstoffe erläutert, die in Walnussöl enthalten sind:
Linolsäure
Linolsäure ist eine zweifach ungesättigte Fettsäure und gehört deswegen zu der Gruppe der Omega-6-Fettsäuren. Walnussöl besteht aus circa 52,9 Prozent Linolsäure, das laut der Harvard School of Public Health eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Herzgesundheit spielt. [5, 6]
Einige klinische Studien haben auch festgestellt, dass der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch Linolsäure zur Senkung des LDL-Cholesterins beitragen kann, das auch als „schlechtes Cholesterin“ bekannt ist. [7]
Ölsäure
Bei Ölsäure handelt es sich um eine einfach ungesättigte Fettsäure, die zu etwa 22,2 Prozent in Walnussöl enthalten ist. Sie wird zu den Omega-9-Fettsäuren gezählt und soll laut einiger Untersuchungen wohl zur Reduzierung der Blutfette beitragen. [8, 9]
α-Linolensäure
Alpha-Linolensäure wird auch als Linolensäure oder ALA bezeichnet und ist eine dreifach ungesättigte Fettsäure, die zur Gruppe der essentiellen Omega-3-Fettsäuren gezählt wird. In Walnussöl sind in der Regel etwa 10,4 Prozent α-Linolensäure enthalten. [10, 11]
Das Besondere an Alpha-Linolensäure ist, dass es wie ein Antioxidans wirkt und sogenannte freie Radikale im Körper neutralisieren kann. Bei freien Radikalen handelt es sich um Zwischenprodukte des Stoffwechsels, die in höheren Mengen zu Zellschäden führen können. [12]
Vitamin E
In Walnussöl können bis zu 0,4 Prozent Tocopherole enthalten sein, die auch als Vitamin E bekannt sind. Prinzipiell ist Vitamin E ein fettlösliches Vitamin und ein starkes Antioxidans, das ebenfalls freie Radikale neutralisieren kann. [13, 14]
🍶 Wirkung
Prinzipiell soll Walnussöl sowohl innerlich als auch äußerlich eine vorteilhafte Wirkung auf den Körper aufweisen. Jedoch sollte man bedenken, dass sich viele Studien und Untersuchungen bisher nur auf Walnüsse bezogen haben.
Doch wer sich für ein kaltgepresstes und naturbelassenes Walnussöl entscheidet, der dürfte in der Regel eine recht ähnliche Wirkung feststellen können. Außerdem gibt es bereits einige Studien, die sich ausschließlich mit Walnussöl befasst haben.
Beispielsweise liefert eine Studie aus dem Jahr 2016 sehr vielversprechende Ergebnisse zu der Auswirkung von Walnussöl auf den Blutzuckerspiegel bei Patienten mit Diabetes Typ 2.
An der Studie nahmen 100 Probandinnen und Probanden teil, von denen sich 50 in der Versuchs- und 50 in der Kontrollgruppe befanden. Es wurde gezeigt, dass der Konsum von 15 Gramm Walnussöl pro Tag zu einer erheblichen Besserung des Blutzuckerspiegels führen kann. [15]
Auch die äußerliche Wirkung des Öls sei bemerkenswert, wenn man zum Beispiel auf eine Untersuchung blickt, die im Jahr 2018 durchgeführt wurde. Darin wurde die Wirkung von Walnussöl auf die Wundheilung von Hautverletzungen analysiert.
Die Forscher haben festgestellt, dass die viermalige äußerliche Anwendung pro Tag die Heilung von Wunden bei Ratten signifikant unterstützen konnte. [16]
🧬 Eigenschaften
Im Hinblick auf die Besonderheiten von Walnussöl zeigt sich unter anderem, dass es einen sehr nussigen Geschmack aufweist und zu vielen Gerichten passt. Aufgrund des hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren ist jedoch nach Anbruch mit einer relativ kurzen Haltbarkeit zu rechnen.
Nun folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften:
- enthält Vitamin E
- relativ dünnflüssig
- soll Wundheilung verbessern [16]
- intensiv nussiger Geschmack
- kann Blutzuckerspiegel senken [17]
- grünlich-gelbe bis strohgelbe Farbe
- hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren
- ist geöffnet nur zwei bis drei Monate haltbar
- unraffiniertes Walnussöl hat einen Rauchpunkt von 160 °C [18]
💡 Anwendung von Walnussöl
Aufgrund der wertvollen Zusammensetzung von Walnussöl kann es für viele verschiedene Anwendungsbereiche genutzt werden. Die Verwendung des Öls kann sowohl innerlich als auch äußerlich erfolgen.
Walnussöl kann also nicht nur als Speiseöl, sondern auch als natürliches Pflegeöl dienen. Von der Nutzung zum Braten sollte man jedoch absehen, da das Öl einen sehr niedrigen Rauchpunkt aufweist.
Cholesterinspiegel senken
In einigen Studien und Untersuchungen wurde festgestellt, dass der regelmäßige Konsum von Walnüssen zur Senkung des LDL-Cholesterins beitragen kann, das auch als „schlechtes“ Cholesterin bekannt und das Risiko für Herzerkrankungen begünstigen kann. [19, 20]
Diese Beobachtung wird auf den hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zurückgeführt, die sowohl in Walnüssen als auch in Walnussöl enthalten sind. [21]
Der regelmäßige Konsum von Walnussöl kann unter Umständen also das Risiko von Herzerkrankungen verringern. Um diese Behauptung jedoch sicher bestätigen zu können, sind weitere Untersuchungen erforderlich.
Gegen Entzündungen
Durch die regelmäßige Aufnahme von Walnussöl sollen chronische Entzündungen gelindert werden, die zur Entstehung vieler verschiedener Erkrankungen beitragen können. [22]
In einer sechswöchigen Studie mit 23 Teilnehmern, die an einem hohen Cholesterinspiegel litten, konnte festgestellt werden, dass die erhöhte Einnahme von α-Linolensäure zu einer Verringerung von entzündungsfördernden Proteinen im Körper beitragen konnte. [23]
Außerdem sind Walnüsse ebenfalls reich an Polyphenolen, die Darmbakterien in nützliche Verbindungen umwandeln können, die wiederum entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen können. [24, 25]
Ob die Polyphenole bei der Verarbeitung und Pressung von Walnüssen auch im Öl enthalten sind, ist bisher noch unklar. Einige Studien lassen darauf schließen, dass Walnussöl gerade einmal 5 Prozent so antioxidativ wie Walnüsse wirkt. [26]
Deswegen sind weitere Studien und Untersuchungen nötig, um die entzündungshemmende Wirkung von Walnussöl tatsächlich eindeutig bestätigen zu können.
Zur Besserung des Blutdrucks
Einige Studien deuten darauf hin, dass Walnussöl zur Senkung des Blutdrucks beitragen kann. Diese Wirkung sei auf den hohen Gehalt an α-Linolensäure, Polyphenolen und Linolsäure zurückzuführen. [26, 27, 28, 29]
Außerdem konnte in einer anderen Studie festgestellt werden, dass der Konsum von Walnussöl die Funktion der Blutgefäße signifikant verbessern und somit den Blutdruck senken konnte. An der Studie nahmen 15 übergewichtige Erwachsene mit mäßigem Cholesterinspiegel teil. [30]
Auch zur Bestätigung dieser möglichen Wirkung von Walnussöl sind noch einige Studien erforderlich.
Für die Haut
Die äußerliche Anwendung von Walnussöl kann eine reichhaltige und feuchtigkeitsspendende Pflege für die Haut darstellen. Das dünnflüssige Öl soll schnell in die Haut einziehen und einen Schutzfilm hinterlassen.
Auch der Konsum von Walnussöl soll sich vorteilhaft auf die Haut auswirken, da die im Öl enthaltene α-Linolensäure im Körper zu Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt wird. [31]
Diese zwei Omega-3-Fettsäuren stellen die Strukturbestandteile der Haut dar und sollen entzündliche Hauterkrankungen bekämpfen sowie die Wundheilung fördern. [31]
Zudem enthält Walnussöl auch bemerkenswerte Mengen an Linolsäure, das eine Omega-6-Fettsäure ist und zu den am häufigsten vorkommenden Fettsäuren in der äußeren Hautschicht zählt. [31]
Für die Haare
Inwieweit sich Walnussöl auf die Haargesundheit auswirken kann, wurde bislang noch nicht näher untersucht. Dennoch nutzen viele das Öl, um trockene und strapazierte Haare intensiv zu pflegen. Darüber hinaus soll das Öl auch für glänzendere Haare sorgen.
Selbst in trockene sowie schuppige Kopfhaut kann man Walnussöl einmassieren und einige Stunden einwirken lassen, bevor man es wieder auswäscht. Wer also auf der Suche nach einem natürlichen Mittel zur Pflege der Haare ist, der sollte die Anwendung von Walnussöl erwägen.
In der Küche
Das schmackhafte Gourmet-Öl kann zum Verfeinern von Salaten, Gemüse, Reis-, Fisch- und Spargelgerichten genutzt werden. Darüber hinaus passt das intensiv nussige Aroma auch zu Süßspeisen, Desserts und Gebäck.
„Hochwertige Olivenöle oder Leinöle, Mandelöle und Walnussöle haben auch ein gutes Fettsäureverhältnis. Und vor allem haben sie einen mehr oder weniger starken Eigengeschmack. Solche Öle würde ich für Salat und Dips zum Beispiel einsetzen, also generell in der kalten Küche.“, erklärt der Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung. www.bzfe.de
Da andere Aromen durch den charakteristischen Geschmack von Walnussöl untergehen könnten, sollte man es recht sparsam nutzen. Aufgrund des niedrigen Rauchpunkts von 160 °C sollte man das empfindliche Öl unter keinen Umständen erhitzen.
Deswegen bietet sich Walnussöl definitiv nicht zum Braten, Backen oder Frittieren an.
In der Ölmalerei
Die Ölmalerei ist bei vielen sehr beliebt und zählt zu den häufigsten Maltechniken. Früher stellte man die Ölfarben noch eigenständig her, wohingegen sie heutzutage in Tiegeln oder Tuben gekauft werden können.
Viele Ölfarben basieren auf reinem Walnussöl, das als Bindemittel-Zusatz eingesetzt wird. In der Regel benötigen walnussölhaltige Farben etwas länger zum Trocknen als Farben auf Leinöl-Basis. Dafür vergilben Ölfarben weniger, wenn sie sich aus Walnussöl zusammensetzen.
Deswegen eignet sich Walnussöl besonders für helleren Farben und trocknet in der Regel innerhalb von vier bis fünf Tagen. Da Walnussöl recht dünnflüssig ist, kann man es auch ideal zum Verflüssigen von Farben verwenden.
Als Holzpflege
Selbst für die Pflege von Holzmöbeln bietet sich Walnussöl an, da es nicht nur für mehr Glanz sorgen, sondern auch einen Schutzfilm hinterlassen kann. Bei der Verwendung von Walnussöl sollte man darauf achten, dass es kaltgepresst wurde und keine chemischen Zusätze enthält.
Das Auftragen kann mithilfe eines breiten Pinsels oder Lappens erfolgen. Nach einigen Stunden kann man eine weitere Schicht auftragen. Dies kann man so lange wiederholen, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist, wobei man jede Schicht ausreichend einziehen lassen sollte.
Überschüssiges Öl kann einfach abgewischt werden. Durch das Walnussöl soll der Holzcharakter betont werden und ein guter Schutz vor Kratzern erzielt werden. Übrigens sollte man den Pinsel oder Lappen nach der Anwendung gründlich reinigen.
Denn für Materialien, die in natürlichem Öl getränkt wurden, besteht die Gefahr der Selbstentzündung.
👩🏻🍳 Anleitung: Walnussöl selber machen
Da Walnussöl ein recht hochpreisiges Speiseöl ist, kann man es auch ganz eingfach selbst herstellen. Hierfür benötigt man lediglich genügend Walnüsse, einen Nussknacker und eine gute Ölpresse.
Mit zwei Kilogramm Walnüssen kann man etwa 300 bis 500 Milliliter reines Walnussöl herstellen. Im ersten Schritt werden die Walnusskerne mittels Nussknacker geöffnet, aber nicht von der Schale getrennt.
Die Kerne sollten danach für etwa sechs bis acht Wochen in der Schale gelagert werden. Im Idealfall werden die geöffneten Walnüsse an eine trockene und warme Stelle gelegt, damit sie gut trocken können.
Nachdem die Walnüsse erfolgreich getrocknet wurden, kann man sie aus der Schale entnehmen und in die Ölpresse geben. Eine Ölpresse trennt das Öl automatisch von den festen Bestandteilen der Walnuss, sodass man das fertige und kaltgepresste Walnussöl erhält.
Alternativ kann die Walnüsse auch in einen handelsüblichen Mixer geben und zu einer cremigen Masse verarbeiten. Diese Masse gibt man anschließend in ein Leinentuch und presst sie gründlich über einem Behältnis aus, sodass man das Walnussöl erhält.
Um einen möglichst hohen Ölertrag zu erzielen, sollte man aus Auswringen einige Male wiederholen und entsprechend mit mehreren Leinentüchern arbeiten. Selbstgemachtes Walnussöl sollte trocken, kühl und dunkel gelagert werden.
🤔 Hat Walnussöl auch Nebenwirkungen?
Bislang sind keine Nebenwirkungen durch die regelmäßige Aufnahme von Walnussöl bekannt. Wer jedoch an einer Nussallergie leidet, der sollte von der Einnahme des Öls lieber absehen oder sich vorher an einen Arzt wenden.
Wer das Öl äußerlich auf der Haut verwenden will, der sollte vor der ersten Anwendung unbedingt einen Verträglichkeitstest durchführen. Dies erfolgt, indem man einfach etwas Walnussöl auf eine kleine Hautstelle gibt und beobachtet, wie sie darauf reagiert.
💰 Kaufkriterien
Das Angebot an Walnussölen ist so hoch, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Anhand der folgenden Kaufkriterien soll die Wahl des richtigen Öls erleichtert und die Chance für einen Fehlkauf verringert werden.
Herstellungsverfahren
Das Herstellungsverfahren nimmt einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Öles. Man unterscheidet zwischen raffinierten und kaltgepressten Ölen. Bei der Herstellung eines raffinierten Öls kommen sehr hohe Temperaturen zum Einsatz.
Durch die Wärme gehen zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe verloren, weswegen raffinierte Walnussöle in der Regel recht kostengünstig sind. Außerdem haben sie einen untypisch neutralen Geschmack.
Das Herstellungsverfahren der Kaltpressung erfolgt hingegen unter möglichst niedrigen Temperaturen. Dadurch wird zwar ein geringerer Ölertrag erzielt, aber dafür enthält das Walnussöl sämtliche Inhaltsstoffe, die ihm seinen charakteristisch nussigen Geschmack geben.
Bio-Siegel
Dieses Kaufkriterium ist bedeutsam, wenn man auf der Suche nach einem hochwertigen und möglichst unbelasteten Walnussöl ist. Ein Bio-Walnussöl ist im Idealfall nämlich frei von chemischen Zusatzstoffen und stammt aus einem nachhaltigem Anbau.
Dies kommt nicht nur Verbrauchern, sondern auch der Umwelt zugute. Man sollte jedoch unbedingt auf ein Bio-Siegel aus staatlicher Herkunft achten, da die Kriterien für staatlich zertifizierte Bio-Produkte klar festgelegt und für jeden einsehbar sind.
Zusatzstoffe
Vor dem Kauf eines Walnussöls sollte man unbedingt sicherstellen, dass das Öl keine unnötigen Zusätze wie zum Beispiel Konservierungsstoffe enthält. Diesbezüglich sollte man genau auf die Liste der Inhaltsstoffe blicken.
Sollte ein Hersteller nicht ausdrücklich betonen, dass das Walnussöl frei von Zusatzstoffen ist, kann man sich im Internet zu Testergebnissen informieren. Als Allergiker sollte man bedenken, dass in Walnussöl gelegentlich auch Spuren von Sesam oder anderen Nüssen enthalten sein können.
Kundenbewertungen
Die Kundenbewertungen und Rezensionen können bei der Wahl eines Walnussöls sehr hilfreich sein, da Käufer ihre ehrliche Meinung zu dem jeweiligen Öl abgeben können. Dadurch kann man sich unter anderem über die Qualität, den Geschmack und die Verpackung des Öls informieren.
Wenn die Mehrheit der Bewertungen positiv ist, dann kann man durchaus von einem empfehlenswerten Walnussöl ausgehen. Man sollte hierbei bedenken, dass vereinzelte negative Bewertungen und Erfahrungsberichte selbst bei dem besten Produkt vorkommen können.
Verpackung
Da Plastikflaschen und Plastikdeckel nicht selten mit Weichmachern belastet sind, können diese gesundheitsschädigenden Substanzen auch in das Öl gelangen. Deswegen sollte man beim Kauf eines Walnussöls darauf achten, dass es in einer Flasche aus Glas oder Weißblech enthalten ist.
Kaufpreis
Der Kaufpreis eines Walnussöles ist zwar nicht das entscheidendste Kaufkriterium, aber kann dennoch aussagekräftig hinsichtlich der Qualität des Öls sein. Beispielsweise sind kaltgepresste Walnussöle aus biologischem Anbau teurer als raffinierte Walnussöle aus konventionellem Anbau.
Dennoch bedeutet dies nicht automatisch, dass das teuerste Öl zwingend am besten ist. Häufig finden sich die besten Öle bereits im mittleren Preissegment.
📍 Wo kann man Walnussöl kaufen?
Derzeit wird das Öl vermehrt in Discountern und in nur wenigen Drogeriemärkten und Apotheken angeboten. Auch in Reformhäusern kann man auf der Suche nach dem Öl gelegentlich fündig werden. Ansonsten bietet sich natürlich auch der Onlinekauf an.
dm
Der Drogeriemarkt dm bietet derzeit kein Walnussöl in seinem Sortiment an. Dafür kann man in dm zumindest Walnuss-Kerne kaufen, die nicht nur schmackhaft, sondern gleichzeitig auch gesund sind.
Rossmann
Auch in Rossmann kann man bislang kein Walnussöl kaufen, da es nicht im Sortiment geführt wird. Alternativ kann man wenigsten Walnuss-Kerne verschiedener Marken in dem Drogeriemarkt Rossmann kaufen.
Müller
In Müller wird das Walnussöl der Marke „BIO PRIM0“ angeboten. Das Öl zeichnet sich durch eine Bio-Zertifizierung aus und stammt aus Frankreich. Für 100 Milliliter des Öls zahl man einen Kaufpreis von 4,95 €.
Rewe
In Rewe kann man derzeit zwischen mehreren Walnussölen verschiedener Hersteller wählen. Die angebotenen Öle stammen aus Deutschland, Frankreich sowie Grossbritannien, jedoch kann es vorkommen, dass das Angebot an Walnussöl in den jeweiligen Rewe Filialen unterschiedlich ist.
Edeka
Im Lebensmittelmarkt Edeka kann man das Walnussöl der Marke „Brändle Vita“ kaufen. Das Walnussöl stammt aus Frankreich sowie den USA. Es wird aus gerösteten Walnüssen gewonnen und hat einen entsprechend höheren Rauchpunkt.
Lidl
In Lidl kann man das Walnussöl von „ Deluxe“ kaufen, das jedoch nicht durchgängig, sondern nur gelegentlich im Sortiment erhältlich ist. Die Herstellung erfolgt aus gerösteten Walnüssen, weswegen das Öl ein intensives Aroma hat.
Onlinekauf
Beim Onlinekauf hat man definitiv die größte Auswahl an Walnussölen, da es unzählige Onlineshops gibt, die das Gourmet-Öl anbieten. Der Vorteil liegt nicht nur bei dem vielfältigeren Angebot, sondern auch bei der übersichtlicheren Darstellung von Produkten.
Dadurch kann man die unterschiedlichen Walnussöle besser überblicken und sich schneller für ein passendes Öl entscheiden. Außerdem kann man sich im Internet ausführlich über Walnussöl informieren, da es zahlreiche wissenswerte Ratgeber zu dem Speiseöl gibt.
Wenn man sich für ein passendes Öl entschieden hat, dann kann man es sich praktischerweise nach Hause liefern lassen.
📋 Tests zu Walnussöl
Im Internet kann man sich vor dem Kauf eines Walnussöls über Testergebnisse zu Ölen von verschiedenen Anbietern informieren. Diese Ergebnisse können hinsichtlich der Qualität und der möglichen Schadstoffbelastung sehr aufschlussreich sein.
Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat im August 2015 einen Artikel sowie die Testergebnisse zu verschiedenen Gourmet-Ölen veröffentlicht. Unter den getesteten Ölen fanden sich neben Walnussöl auch Leinöl, Sesamöl und Traubenkernöl.
Von sechs geprüften Walnussölen erhielten lediglich die Bio-Öle von Fandler und Rapunzel die Note „gut“, wobei das Bio-Walnussöl von Rapunzel mit einem Preis von 65 Euro pro Liter am besten abgeschnitten hat.
Die Walnussöle von Kunella und International Collection enthielten hingegen zu viele Transfettsäuren, die beim Raffinieren eines Öls entstehen können und das Risiko für Fettstoffwechselstörungen erhöhen sollen.
Keiner der beiden Hersteller gibt aber auf der Verpackung des Öls an, ob es sich um ein raffiniertes oder wärmebehandeltes Walnussöl handelt. Deswegen erhielt das Öl von Kunella die Note „mangelhaft“ und fiel somit im Test durch.
Auch das Walnussöl von La Tourangelle ist im Test durchgefallen, weil es sich unter anderem aus kritischen Weichmachern zusammensetzt. Laut der Laboranalyse stammen diese Weichmacher jedoch nicht aus der Deckeldichtung.
Für eine detaillierte Einsicht auf den Artikel und die Testergebnisse kann man sich direkt auf die Webseite der Stiftung Warentest begeben. [32]
Öko-Test
Im Oktober 2014 hat Öko-Test ebenfalls einen Beitrag zu hochwertigen Ölen veröffentlicht. Außerdem hat das Unternehmen 20 Gourmet-Öle prüfen lassen und die jeweiligen Testergebnisse dazu zur Verfügung gestellt, wobei man sich den Zugang zu den Ergebnissen erkaufen muss.
Zu den Herstellern der getesteten Walnussöle gehören La Tourangelle, Rapunzel, Bio Planète und Fandler. Im Test wurden die Ölqualität, die geschmacklichen Eigenschaften sowie der potentielle Schadstoffgehalt geprüft. [33]
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)
Das Bundeszentrum für Ernährung bezeichnet die Walnuss als Königin der Nüsse, die vor allem in der kalten Jahreszeit gerne verzehrt wird. Hierbei zeichnet sich die Walnuss durch ein feines bis leicht bitteres Aroma aus.
Obwohl Walnüsse mit einem Kaloriengehalt von 670 Kilokalorien und einem Fettanteil von 63 Prozent energiereich sind, gelten sie als sehr gesund. Dies ist besonders auf den hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Linolensäure zurückzuführen.
Abgesehen davon, setzen sich Walnüsse auch aus Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Phosphor zusammen. Zudem enthalten die Nüsse ebenfalls Vitamin E sowie einige Vitamine der B-Gruppe. Das BZfE empfiehlt, dass man Walnüsse regelmäßig in Maßen konsumiert.
Zu beliebten Verarbeitungen von Walnussöl zählt unter anderem Walnussöl, das von dem Bundeszentrum für Ernährung als ein hochwertiges Öl bezeichnet wird, das ideal für die kalte Küche geeignet ist. [34]
✍🏻 Fazit
Zusammenfassend ist Walnussöl ein sehr wohlschmeckendes Speiseöl, das reich an essentiellen Fettsäuren wie α-Linolensäure ist. Aufgrund des niedrigen Rauchpunktes und des hohen Kaufpreises sollte man jedoch vom Braten mit dem Öl absehen.
Dafür kann man Walnussöl neben dem Verfeinern von Speisen auch zur natürlichen Haut- und Haarpflege einsetzen. Das Öl soll wohl nämlich für glänzendere Haare und eine geschmeidigere Haut sorgen.
Wer sich für die Nutzung eines Walnussöls entscheidet, der sollte beim Kauf unbedingt auf Bio-Qualität achten.