🔎 Übersicht der oben aufgeführten Produkte
#1CocoNativo - kaltgepresstes Bio-Kokosöl in Rohkostqualität

Das kaltgepresste Kokosöl von CocoNativo zeichnet sich durch einen Laurinsäure Anteil von bis zu 53 Prozent aus. Laut Herstellerangaben handelt es sich hierbei um ein Produkt in Premium-Qualität, das frei von Gluten, Laktose und Transfettsäuren ist.
Abgesehen davon, ist das Bio-Kokosöl nicht raffiniert, desodoriert und zu 100 Prozent vegan. Die Herstellung erfolgt in schonender Kaltpressung, sodass man sich an einer überzeugenden Rohkostqualität erfreuen kann.
Man kann das Öl der Kokosnuss ideal zum Backen, Braten oder Kochen verwenden. Darüber hinaus wird Kokosöl auch gerne zur äußerlichen Anwendung als reichhaltige Haar- und Hautpflege eingesetzt.
Das naturbelassene und native Öl befindet sich in einem Schraubglas, das man nach dem Aufbrauchen auch für andere Zwecke verwenden kann. Da das Öl keine Konservierungsstoffe enthält und nicht gehärtet, raffiniert oder desodoriert ist, ist es sehr empfehlenswert.
Für eine möglichst lange Haltbarkeit sollte man das Kokosöl an einem dunklen, trockenen und kühlen Aufbewahrungsort lagern. Ab einer Temperatur von 25 °C verflüssigt sich das Öl, jedoch sollte sich dies keineswegs auf die Qualität auswirken.
Vorteile
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überzeugende Qualität
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vielfältige Einsatzmöglichkeiten
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angenehmer Geruch und Geschmack
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faires Preis-Leistungs-Verhältnis
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freundlicher Kundendienst
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Verpackung aus Glas
Nachteile
- Glas wird beim Versand manchmal beschädigt
#2pureBIO - natives Bio-Kokosöl für Haare, Haut und zum Kochen

Dieses native Kokosöl von pureBIO stammt aus einem kontrolliertem und biologischem Anbau in Sri Lanka. Es bietet sich zum Kochen, Braten und Backen an. Darüber hinaus wird es gerne als Pflegeprodukt für Haut, Haare und Tiere genutzt.
Das Kokosöl ist kaltgepresst, nativ und weist Bio-Qualität auf, die von vielen Anwenderinnen und Anwendern sehr geschätzt wird. Beim Verwenden in der Küche erzielt das vegane Öl einen leckeren Geschmack.
Doch auch als natürliches Pflegeprodukt kann Kokosöl mit seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung überzeugen. Selbst bei Haustieren kann es als ein hochwertiger Bestandteil einer gesunden Ernährung dienen.
Darüber hinaus soll die äußerliche Anwendung von Kokosöls bei Katzen und Hunden gegen Zecken und Flöhe helfen. Das Öl ist nicht nur ein natürlicher Parasitenschutz, sondern wirkt gleichzeitig wie ein reichhaltiges Fellpflegemittel.
Vorteile
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gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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beliebtes Hausmittel zur Körperpflege
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ideal zum Kochen
Nachteile
- weist einen leicht bitteren Nachgeschmack auf
#3DR. GOERG PREMIUM COCONUT PRODUCTS - Premium Bio-Kokosöl

Das Premium Bio-Kokosöl von Dr. Georg ist zu 100 Prozent vegan und extra nativ. Das bedeutet, dass es unter 38 °C Presstemperatur gewonnen wurde. Es handelt es um ein Kokosöl, das nicht raffiniert, desodoriert, gehärtet oder gebleicht wurde.
Der Gehalt an Laurinsäure kann bei bis zu 59,42 Prozent liegen. Der Hersteller beschreibt sein Produkt als ein Allroundtalent, das sowohl in der Küche als auch im Kosmetikbereich problemlos angewendet werden kann.
Das Kokosöl zeichnet sich durch Rohkostqualität, einen angenehmen Geschmack und einen relativ hohen Nährstoffgehalt aus. Laut Produktangaben soll dieses Kokosöl reich an lebenswichtigen Mineralien und Vitaminen sein.
Vorteile
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riecht angenehm
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vielseitig einsetzbar
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zeichnet sich durch Premium Bio-Qualität aus
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wird gerne zum Braten, Kochen und Backen genutzt
Nachteile
- relativ hoher Kaufpreis
#4Ölmühle Solling - Bio-Kokosöl im Bügel-Glas

Das Bio-Kokosöl von Ölmühle Solling liefert höchste Premium-Qualität, die im praktischen und luftdicht verschließbaren Bügelglas abgefüllt wird. Es stammt aus einem ökologischem Anbau und ist nicht raffiniert, gehärtet, gebleicht oder desodoriert.
Laut dem Hersteller wird es aus frischem Fruchtfleisch gepresst und weist EG-Bio-Qualität auf. Außerdem ist es vegan, laktosefrei und reich an wertvoller Laurinsäure, sodass es eine optimale Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung darstellen kann.
Vorteile
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gute Konsistenz
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praktisches Bügelglas
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kaltgepresste Bio-Qualität
Nachteile
- unüblicher Geschmack
#5Nutriverde - kaltgepresstes Bio-Kokosöl im Schraubglas

Das kaltgepresste Bio-Kokosöl von Nutriverde ist der Testsieger beim deutschen Institut für Produktqualität (DIPQ). Schließlich stammt das hochwertige Kokosöl aus einem kontrolliert biologischen Anbau.
Die schonende Kaltpressung und Herstellung des Öles erfolgt innerhalb von 72 Stunden nach der Ernte. Das vegane Bio-Qualitätsprodukt wird in einem wiederverschließbaren Schraubglas abgefüllt, das man nach dem Aufbrauchen weiterhin für andere Zwecke nutzen kann.
Man kann Kokosöl universell in vielen Anwendungsbereichen einsetzen. Beispielsweise bietet sich das Öl in der Küche zum Backen, Braten und Kochen an. Auch in im Kosmetikbereich wird es gerne zur Haut- und Haarpflege genutzt.
Selbst bei der Fell- und Pfotenpflege von Haustieren wie Hunden und Katzen kann es Einsatz finden.
Vorteile
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kann auch bei Tieren angewendet werden
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soll bei trockener Haut helfen
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leckerer Geschmack
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sehr gute Qualität
Nachteile
- kommt bei einigen Kunden beschädigt an
#6Bio4Fit - natives Kokosöl im Glas

Das natürliche Kokosöl von Bio4Fit ist frei von unnötigen Zusatzstoffen. Es enthält bis zu 53 Prozent mittelkettige Fettsäuren. Zudem besteht das Öl aus bis zu 8 Prozent Caprylsäure, bis zu 6,5 Prozent Caprinsäure und einigen Mineralstoffen und Vitaminen.
Es stammt aus Sri Lanka (Südasien) und wird innerhalb von drei Tagen nach der Ernte in einer schonenden Kaltpressung verarbeitet. Dadurch wird gewährleistet, dass sämtliche Nährstoffe in den Kokosnüssen bei der Pressung enthalten sind.
Daher kann man das kaltgepresste Kokosöl vielseitig in der Küche oder im Kosmetikbereich nutzen. Es überzeugt mit einem angenehmen Kokosduft und leckeren Geschmack, der auf sonnengereifte Kokosnüsse zurückgeht.
Der Hersteller empfiehlt das Kokosöl auch zur Herstellung von Naturkosmetik oder zum Abschminken. Außerdem eignet sich das Öl auch zur Zubereitung von leckeren asiatischen Speisen.
Vorteile
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gute Hautpflege
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leichter Kokosduft
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angenehmer Geschmack
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gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- spritzt beim Braten
#7MeaVita - veganes Bio-Kokosöl im Bügelglas

Das Bio-Kokosöl von MeaVita bietet Rohkostqualität, die aus einem nachhaltigen und fairen ökologischen Anbau in Sri Lanka stammt. Laut Hersteller kann der Gehalt an Laurinsäure bei bis zu 53 Prozent liegen.
Die Produktion erfolgt unter schonender Kaltpressung, weswegen es sich hierbei um ein zu 100 Prozent natives Kokosöl handelt. Es eignet sich bestens zum Backen, Braten und Kochen. Abgesehen davon, wird das Öl auch gerne zur Herstellung von Naturkosmetik genutzt.
Der Hersteller betont, dass sich das Kokosöl ab Temperaturen von etwa 23 °C verflüssigt. Das wiederholte Verfestigen, wenn die Temperaturen wieder sinken, ist vollkommen normal und beeinträchtigt keineswegs die Qualität der Ware.
Vorteile
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hervorragende Qualität
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gute Konsistenz
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wird in luftdichtem Bügelglas abgefüllt
Nachteile
- schmeckt und riecht nur leicht nach Kokos
#8Native Coco - Bio-Kokosöl

Das Bio-Kokosöl von Native Coco bietet EG-Bio-Qualität, die aus einem kontrolliert biologischem Anbau in den Philippinen stammt. Das naturbelassende Produkt soll einen milden Geschmack aufweisen, der zum Kaffee, Essen oder auch pur sehr ansprechend sein kann.
Da das Öl relativ hitzebeständig ist, soll es selbst beim Braten seine wertvollen Eigenschaften nicht verlieren. Es wird jedoch auch sehr gerne im Bereich der Körperpflege genutzt, da es bei trockener Haut wie ein Feuchtigkeitsspender wirken kann.
Laut Herstellerangaben kann man es zur Pflege der Haare, Haut, Lippen, Zähne, Wimpern und des Gesichtes nutzen. Außerdem ist es ebenso ein ideales Massage-Öl, das neben seinen Eigenschaften auch mit seiner Nachhaltigkeit überzeugt.
Selbst bei seinen Haustieren kann man das wertvolle Kokosöl für die Fell- und Pfotenpflege oder als natürlichen Schutz vor Zecken verwenden.
Vorteile
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kann zum Kochen, Backen und Braten eingesetzt werden
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optimal für Haar- und Hautpflege
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mittelhoher Rauchpunkt
Nachteile
- neutraler Geschmack
#9Bioasia - kaltgepresstes Bio-Kokosöl

Das kaltgepresste Bio-Kokosöl von Bioasia findet seinen Ursprung in einem biologischen Anbau und überzeugt mit höchster Qualität. Die hierfür frisch geernteten Kokosnüsse stammen aus Asien und das Endprodukt ist ungebleicht, ungehärtet und nicht raffiniert.
Es handelt sich um ein Kokosöl, das vegan und vielfältig einsetzbar ist. Vollkommen unabhängig, ob in der exotischen Küche, beim Kochen, Backen oder Braten. Viele Menschen möchten auf Kokosöl in ihrer Küche nicht verzichten.
Auch die kosmetische Anwendung des Öles ist sehr empfehlenswert, da es eine gute Alternative zu hochpreisigen Kosmetikprodukten sein kann. Es eignet sich optimal als Haarkur, für die Haut- und Zahnpflege sowie zum sanften Abschminken.
Sogar Haustiere können von den Eigenschaften des Öles profitieren, da man es zur Fell- und Pfotenpflege nutzen kann. Darüber hinaus wirkt Kokosöl wie ein vorbeugender Schutz vor Zecken und Flöhen.
Auch bei diesem Öl betont der Hersteller, dass die Verflüssigung bei etwa 25 °C einsetzt. Die Qualität soll selbst nach mehrmaligem Schmelzen keineswegs beeinflusst werden.
Vorteile
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faires Preis-Leistungs-Verhältnis
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stammt aus biologischem Anbau
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vegetarisch, vegan und glutenfrei
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kaltgepresst, ungebleicht und ungehärtet
Nachteile
- passt nicht zu vielen Gerichten
🌏 Herkunft der Kokosnuss
Ursprünglich soll die Kokosnuss aus Indien und der Malabarküste im westafrikanischen Liberia stammen, wo sie bereits lange Zeit vor Christus angebaut wurde. In Sri Lanka war die Kokosnuss-Landwirtschaft wohl erst um die Zeit von Christus sehr weit verbreitet. [3]
Mittlerweile wird die Kokosnuss jedoch auch häufig in Ländern wie Malaysia, den Philippinen und Indonesien kultiviert. Die Kokospalmen bevorzugen für ihr Wachstum folglich feuchtwarme und tropische Habitate, in denen genügend Niederschlag fällt.
Heutzutage zählen Sri Lanka und die Philippinen weltweit zu den größten Lieferanten von Kokosöl.
🥣 Herstellung
Zunächst werden die Kokosnüsse von den Palmen geerntet. Im Idealfall sollte es sich hierbei um einen kontrolliert nachhaltigen Anbau handeln. Unmittelbar nach der Ernte müssen die frischen und sonnengereiften Kokosnüsse verarbeitet werden.
Zumindest ist dies der Fall, wenn das Kokosöl nach dem biologischem Herstellungsverfahren der Kaltpressung gewonnen werden soll. Diese Verfahren liefert nicht nur ein geschmackvolleres Öl mit einer höheren Qualität, sondern erhält auch den größten Teil der wertvollen Inhaltsstoffe.
Durch die zügige und erntefrische Verarbeitung der Kokosnüsse kann eine Verunreinigung oder nachteilige enzymatische Änderung des Fruchtfleisches vermieden werden, was bei einer längeren Lagerung nicht immer ausgeschlossen werden kann.
Im ersten Schritt wird die Nuss geöffnet, per Hand geschält, zerstückelt und sofort danach gepresst. Diese schnelle Verarbeitung ist wichtig, denn ansonsten könnte das wertvolle Fruchtfleisch verderben oder verschmutzen.
Im Gegensatz zu der industriellen Herstellung von raffiniertem Kokosfett, werden bei der schonenden Kaltpressung möglichst viele Nährstoffe erhalten. Außerdem wird bei der Kaltpressung auf das Bleichen, Desodorieren oder Raffinieren des Öles verzichtet.
Auch chemische Zusätze kommen bei der biologischen Produktion nicht zum Einsatz, damit die natürlichen Eigenschaften des Kokosöles keineswegs verfälscht werden. Nach der Kaltpressung wird das Kokosöl in der Regel vor Ort filtriert und in einen hygienischen Glasbehälter gefüllt.
Mit dem Kauf eines kaltgepressten Bio-Kokosöles erhält man also idealerweise ein unveränderteres Naturprodukt.
Wie wird Kokosfett hergestellt?
Von Kokosfett, das von vielen häufig mit Kokosöl verwechselt wird, sollte man lieber absehen. Denn Kokosfett wird über ein industrielles Verfahren gewonnen, bei dem die Kokosnuss getrocknet und meistens für mehrere Monate gelagert wird.
Für das vorsichtige Ablösen der Schale werden übrigens häufig chemische Zusatzstoffe eingesetzt, wodurch auch die Farbe, der Geschmack und der Geruch erheblich beeinflusst werden.
Erst danach wird das getrocknete Fruchtfleisch weiter verarbeitet, indem es zerkleinert und geraspelt wird. Im Anschluss wird das Fruchtfleisch stark erhitzt und mechanisch gepresst. Dann wird das Fett raffiniert, gebleicht und desodoriert.
Zum Schluss presst man das Öl zu den typischen Platten, damit es als minderwertiges Kokosfett verkauft werden kann. Das Endprodukt ist im Gegensatz zu Kokosöl vollkommen geruchs- und geschmacksneutral. Dafür kann man es bei viel höheren Temperaturen zum Braten einsetzen.
🥥 Wirkung von Kokosöl
Kokosöl weist im Vergleich zu anderen Speiseölen starke Unterschiede hinsichtlich der enthaltenen Fettsäuren auf. Da es etwa zu 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren besteht, ist widerstandsfähig gegenüber Oxidation bei Wärmeeinwirkung und eignet sich daher zum Braten. [4]
Obwohl die meisten gesättigten Fettsäuren in der Regel weniger vorteilhaft sind, können sich die Fettsäuren in Kokosöl anders auf den Körper auswirken. Um genau zu sein, sollen sie die Fettverbrennung anregen und den Körper sowie das Gehirn schnell mit Energie versorgen. [5]
Abgesehen davon, können die Fettsäuren im Kokosöl den Gehalt an HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin) im Blut erhöhen. Dadurch soll das Risiko für diverse Herzerkrankungen enorm gesenkt werden. [6]
Während andere Öle häufig langekettige Fettsäuren (LCT`s) enthalten, zeichnet sich Kokosöl durch seinen hohen Gehalt an mittelkettigen Fettsäuren (MCT´s) aus, die um einiges kürzere Fettsäureketten aufweisen. [7]
Beim Verzehr von sogenannten MCT´s können diese direkt in die Leber gelangen und vom Körper entweder als eine schnelle Energiequelle genutzt oder in Ketone umgewandelt werden. Übrigens sind Ketone nichts anderes als Stoffwechselprodukte, die beim Abbau von Fett anfallen.
Ketone sollen sehr vorteilhaft für das Gehirn sein, weswegen Forscher die Wirksamkeit dieser chemischen Verbindungen bei der Behandlung von Alzheimer, Epilepsie und anderen Erkrankungen untersuchen.
🌴 Eigenschaften
Mit einem durchschnittlichen Gehalt von etwa 47 Prozent Laurinsäure übertrifft Kokosöl die meisten anderen Speiseöle, die nur geringe Spuren davon enthalten. [7]
Laurinsäure ist nichts anderes als ein Zwischenprodukt von lang- und kurzkettigen Fettsäuren. Daher wird es oftmals als eine mittelkettige Fettsäure angesehen, die anders als echte mittelkettige Fettsäuren verdaut und metabolisiert wird. [9, 10, 11]
Obwohl Laurinsäure eine gesättigte Fettsäure ist, haben Studien gezeigt, dass sie den HDL-Cholesterinspiegel im Blut erhöhen kann. Das HDL-Cholesterin gilt als gutes Cholesterin, das die Verkalkung der Arterien im Gegensatz zu LDL-Cholesterin nicht fördert. [12, 13]
Der Anstieg des HDL-Cholsterins im Körper soll sogar mit einem verminderten Risiko für einige Herzerkrankungen einhergehen. [14]
Eine Zusammenfassung der allgemeinen Eigenschaften von kaltgepresstem und hochwertigem Bio-Kokosöl:
- vegan
- wird gut verdaut
- laktose- & glutenfrei
- schnelle Energiequelle
- feuchtigkeitsspendend
- eignet sich zum Abschminken
- in jedem Aggregatzustand nutzbar
- muss lichtgeschützt und trocken gelagert werden
- eignet sich zum Kochen mit mittleren Temperaturen (bis 177°C)
- hat beim Braten und Backen eine aromatisierende Wirkung
🧬 Zusammensetzung von Kokosöl
Grundsätzlich besteht Kokosöl zu 100 Prozent aus Fett. Etwa 80 bis 90 Prozent davon stellen gesättigte Fettsäuren dar. Dadurch erhält das Öl seine feste Konsistenz, die bis zum Erreichen von Raumtemperatur aufrecht erhalten wird.
Fett besteht aus kleineren Molekülen, die man auch als Fettsäuren bezeichnet. In Kokosöl sind verschiedene Arten von gesättigten Fettsäuren enthalten. Mit etwa 47 Prozent Laurinsäure enthält es eine außergewöhnlich hohe Menge der Fettsäure, die wohl die Blutfettwerte verbessern soll. [15]
Myristin- und Palmitinsäure sind hingegen in geringeren Mengen in Kokosöl vertreten. Sie sollen laut Forschern den Wert des schädlichen LDL-Cholesterins im Blut erhöhen. Zudem sind auch sehr geringe Spuren von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren in Kokosöl enthalten.
Kokosöl setzt sich nicht aus Ballaststoffen oder Cholesterinen zusammen, aber kann dafür Spuren von Mineralien, Pflanzensterinen und Vitaminen aufweisen. Aufgrund der chemischen Struktur von Pflanzensterinen können diese das Cholesterin im Blut nachahmen. [16]
Diese Nachahmung soll die Aufnahme von Cholesterin im Körper wohl senken. Jedoch sind selbst in einem Esslöffel Kokosnussöl zu wenig Pflanzensterine enthalten, um diese vorteilhafte Wirkung zu erzielen. [16]
Im Folgenden werden einige wichtige Fettsäuren genauer erläutert, die in gewissen Mengen in Kokosöl enthalten sind. [17]
Laurinsäure
Etwa 47 Prozent dieser Fettsäure sind durchschnittlich in Kokosöl enthalten. Die gesättigte Fettsäure weist eine besondere Wirkung auf. Denn in wissenschaftlichen Studien wurde bestätigt, dass Laurinsäure den LDL-Cholesterinspiegel senken kann. [18]
Caprylsäure
Hierbei handelt es sich um eine mittelkettige Fettsäure, die als ein schneller Energielieferant bekannt ist. Aufgrund der kürzeren Fettsäurekette gelangt sie im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren direkt zur Leber.
Dort wird die Caprylsäure in Ketone umgewandelt, die sich vorteilhaft auf das Gehirn auswirken sollen. Schließlich sollen Ketone die mentale Leistungsfähigkeit ankurbeln und das Gehirn mit Energie versorgen. [19]
Caprinsäure
Diese Fettsäure wird auch als Decansäure bezeichnet und soll ebenfalls den HDL-Cholesterinspiegel im Körper erhöhen. Im Körper wird Caprinsäure zu Monocaprin umgewandelt, das eine nachweislich antivirale Wirkung aufweist. [20, 21]
Palmitinsäure
Auch Palmitinsäure ist in Kokosöl vertreten und zeichnet sich durch seine senkende Wirkung auf den Cholesterinspiegel aus. Darüber hinaus soll diese Fettsäure ebenfalls einen guten Energielieferanten darstellen. [22]
Linolsäure
Obwohl Linolsäure nur spurenhaft in Kokosöl enthalten ist, sollte man wissen, dass diese Fettsäure in zahlreichen Hautpflegeprodukten enthalten ist. Sie gehört zu den Omega-6-Fettsäuren, die für den menschlichen Organismus bedeutsam sind.
Linolsäure soll unter anderem feuchtigkeitsspendend auf die Haut wirken und sie in gewisser Weise widerstandsfähiger machen. [23]
💆🏻♀️ Äußerliche Anwendung
Kokosöl kann sowohl zu kosmetischen als auch medizinischen Zwecken eingesetzt werden. Viele Kosmetikhersteller nutzen Kokosöl in ihren Produkten, wobei die Anwendung des reinen und natürlichen Öls schlichtweg unkomplizierter und viel wirksamer ist.
Außerdem kann man sicher sein, dass das pure Kokosöl frei von Zusatzstoffen wie zum Beispiel Parabenen, Alkohol oder Farbstoffen ist. Die äußerliche Anwendung kann bei Personen und auch bei Haustieren wie Hunden und Katzen erfolgen.
Bei Akne
Wie zuvor erwähnt, setzt sich Kokosöl fast ausschließlich aus mittelkettigen Fettsäuren zusammen. Sie zeichnen sich durch eine antimikrobielle Wirkung aus, sodass sie schädliche Mikroorganismen bekämpfen können.
Im Durchschnitt enthält Kokosöl etwa 47 Prozent Laurinsäure, die ebenfalls zu den mittelkettigen Fettsäuren gezählt wird und gegen Bakterien, Viren und Pilze eingesetzt werden kann. Es konnte sogar bewiesen werden, dass Laurinsäure das Bakterium P. acnes abtöten kann. [24, 25]
In einer Studie hat sich ebenso herausgestellt, dass Laurinsäure wirksamer gegen Bakterien ist als Benzoylperoxid, das normalerweise gerne gegen Akne eingesetzt wird. Prinzipiell hat Laurinsäure also Potential, um als Therapie gegen bakteriell verursachte Entzündungen zu dienen. [26]
In einer anderen Studie haben Forscher Laurinsäure mit Retinsäure kombiniert. Diese wirksame Kombination konnte erfolgreich das Wachstum von Hautbakterien hemmen, die verantwortlich für Akne sein können. [27]
Auch andere mittelkettige Fettsäuren wie Capronsäure, Caprylsäure und Caprinsäure sind in Kokosöl enthalten. Obwohl diese Fettsäuren nicht so stark wie Laurinsäure sind, können sie auch gegen Bakterien wirken, die Akne verursachen können. [28]
Um von dieser möglichen Wirkung von Kokosöl zu profitieren, sollte man das Öl direkt auf die betroffenen Stellen auftragen. Man sollte jedoch recht sparsam mit dem Auftragen vorgehen, damit die Poren nicht verstopft werden.
Für die Haare
Wer trockene, strapazierte oder glanzlose Haare hat, der kann von den feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften von Kokosöl profitieren. Auch bei schuppiger Kopfhaut bietet sich das Auftragen von purem und kaltgepresstem Kokosöl an. [29]
Man sollte das Öl hierfür mit kreisenden Bewegungen sanft in die Kopfhaut einmassieren. Natürlich kann man es auch ausschließlich in die Spitzen und Längen geben, damit diese reichhaltig gepflegt werden können. [30]
Die empfohlene Einwirkzeit liegt bei einigen Stunden, wobei man das Öl auch einfach über Nacht einwirken lassen kann, bevor man es auswäscht. Kokosöl kann folglich als eine natürliche und äußerst pflegende Haarkur genutzt werden.
Für das Gesicht
Kokosöl kann im Gesicht entweder pur oder in Kombination mit anderen Pflegeölen aufgetragen werden. Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen, wie man sich mit Kokosöl seine eigene Naturkosmetik herstellen kann.
Aber auch pures Kokosöl kann bei trockener Haut helfen und feuchtigkeitsspendend wirken. Die Fettsäuren legen sich wie ein Schutzfilm auf die Hautoberfläche und können die Haut dank ihrer antimikrobiellen Eigenschaften vor diversen Bakterien schützen. [30]
Man sollte jedoch recht sparsam mit dem Öl vorgehen, da sich die Poren ansonsten schnell verstopfen könnten. Übrigens kann man Kokosöl auch zum sanften Abschminken nutzen. Dies erspart einem die Anwendung von chemischen und oftmals hochpreisigen Make-up Entfernern.
Für die Haut
Kaltgepresstes Bio-Kokosöl ist ein optimales Naturprodukt, das problemlos zur Hautpflege genutzt werden kann. Es wirkt schließlich bewiesenermaßen feuchtigkeitsspendend, antibakteriell und entzündungshemmend. [30, 31]
Bei Hautunreinheiten
Da Kokosöl eine entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaft aufweist, kann man es als natürliche Pflege bei Hautunreinheiten wie Pickeln verwenden. Laut einer Studie soll die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure wirksamer als Benzoylperoxid sein. [32]
Letzteres ist ein chemisch hergestellter Stoff, der in vielen Produkten gegen Hautunreinheiten enthalten ist. Gerade für Mischhaut kann Kokosöl empfehlenswert sein, um die trockenen Hautpartien mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Für die Nagelhaut
Man kann Kokosnussöl für die Pflege der Nagelhaut nutzen. Neben der feuchtigkeitsspendenden Wirkung erzielt das Öl auch einen schönen Glanz auf den Fingernägeln. Selbst trockene Hände können mit Kokosöl gepflegt werden, sodass sie sich viel geschmeidiger anfühlen.
Bei Hunden
Wer Haustiere wie Hunde oder Katzen hat, der kann Kokosöl zur Vorbeugung von Zeckenbissen nutzen. Schließlich fehlt Haustieren durch ihre nicht vorhandene Kleidung jeglicher Schutz vor Zeckenbissen.
In einer Studie hat man erkannt, dass die in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren gegen eine Vielzahl von Fliegen, Zecken, Bettwanzen und Mücken wirken können. Dies ist vor allem den mittelkettigen Fettsäuren zu verdanken. [33]
Das Öl muss einfach regelmäßig auf das Fell aufgetragen werden, sodass sich ein wirksamer Schutzfilm bilden kann. Selbst wenn bereits ein Zeckenbefall vorliegen sollte, soll das Öl die festgebissenen Zecken eventuell lösen können.
Gegen Zecken
Zecken sind als lästige Parasiten bekannt, die sowohl Menschen als auch Tiere befallen können. Eine Studie zeigt, dass Kokosöl wohl ein natürliches Mittel gegen Zecken und einige andere Insekten sein kann. [34]
Abgesehen von dem Schutzfilm sorgt das Öl auch für eine geschmeidige Haut. Bei Haustieren wird hingegen ein glänzenderes Fell erzielt. Wer bereits von Zecken befallen ist, sollte sie von einem Arzt entfernen lassen oder sie selbst mit einer speziellen Zange rausdrehen.
Sobald die Zecke entfernt wurde, kann man das antibakterielle und entzündungshemmende Kokosöl auf die jeweilige Stelle auftragen.
🍽 Innere Anwendung
Hochwertiges Kokosöl kann auch in leckeren Gerichten verarbeitet werden. Man kann es problemlos zum Braten, Backen oder Kochen bei mittleren Temperaturen nutzen. Aufgrund seiner Zusammensetzung zeichnet sich das Öl durch seine verdauungsfördernde Wirkung aus.
Beim Abnehmen?
Gesundheitsbezogene Angaben wie eine senkende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel oder geschmeidigere Haut gehen häufig mit Kokosöl einher. Selbst der Gewichtsverlust soll wohl mit der Aufnahme von Kokosöl verbunden sein.
Deswegen nutzen viele Personen das tropische Öl, um ihre täglichen Speisen, Snacks und Getränke zu verfeinern und gleichzeitig abzunehmen. Doch man sollte wissen, dass Kokosöl wie viele andere vermeintliche Wundermittel alleine nicht ausreicht, um wirklich abzunehmen.
Wer sein Gewicht signifikant reduzieren möchte, sollte sich mit der Bedeutsamkeit einer gesunden Ernährung und regelmäßiger sportlicher Aktivitäten beschäftigen. Bislang ist es unklar, ob Kokosöl wirklich eine Gewichtsreduktion fördern kann.
Die Annahme, dass Kokosöl beim Abnehmen helfen kann, basiert auf der Behauptung, dass die mittelkettigen Fettsäuren (MTC´s) in dem Öl für ein verringertes Hungergefühl sorgen können. Schließlich werden sie anders metabolisiert als langkettige Fettsäuren.
Im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren gelangen etwa 95 Prozent aller MCT´s wie zum Beispiel Capronsäure, Caprinsäure, Caprylsäure und Laurinsäure viel schneller in den Blutkreislauf. Wobei es es einige Diskussionen gibt, ob man Laurinsäure wirklich zu MCT´s zählen kann.
Mittelkettige Fettsäuren gelangen direkt in die Leber und werden als sofortiger Kraftstoff verwendet. Anders als bei langkettigen Fettsäuren (LCT´s) ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass MCT´s als Fett im Körper gespeichert werden. [35, 36, 37, 38]
Laut einigen Untersuchungen soll Kokosöl das Völlegefühl erhöhen, indem es zu einem größeren Magenvolumen führt, wenn man es in seine Mahlzeiten verarbeitet. Das Völlegefühl wird grundsätzlich durch fettreiche Speisen stärker gefördert als durch fettarme Mahlzeiten. [39]
Hierbei haben einige andere Untersuchungen gezeigt, dass vor allem gesättigte Fettsäuren für das Völlegefühl verantwortlich sind und den Verzehr von Lebensmitteln, die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren sind, definitiv übertreffen. [40]
Blickt man hingegen auf andere Studien, so zeigt sich, dass das Völlegefühl keineswegs durch die Aufnahme von Fettsäuren beeinflusst werden soll. [41]
Grundsätzlich ist es also unklar, ob Kokosöl im Vergleich zu anderen Speiseölen geeigneter ist, um abzunehmen. Bisher ist bekannt, dass der Verzehr von Kokosöl entzündungshemmend wirken und den HDL-Cholesterinspiegel erhöhen kann. [42, 43, 44]
Doch nur wenige Studien haben bisher den tatsächlichen Zusammenhang von Kokosöl und dem möglichen Gewichtsverlust untersucht. Deswegen kann man noch nicht sagen, ob das tropische Öl tatsächlich den Appetit zügeln oder sogar die Gewichtsreduktion erhöhen kann.
Zum Braten
„Kokosnussöl zeichnet sich durch einen leckeren Geschmack aus. Da es bei Raumtemperatur fest ist, kann man es eventuell anstelle von Butter verwenden. Auch bei thailändischen Gerichten kann es unerlässlich sein.“, sagt der Harvard Professor Walter C. Willett. www.health.harvard.edu
Prinzipiell kann Kokosöl also eine Bereicherung beim Kochen von asiatischen Gerichten sein. Aufgrund des mittelhohen Rauchpunktes, der bei etwa 177 °C liegt, sollte man kaltgepresstes Bio-Kokosöl jedoch nur beim Kochen mit mittleren Temperaturen verwenden. [45]
Das Öl zeichnet sich durch einen angenehm süßlichen Geschmack aus, der nicht unbedingt zu jedem Gericht passt. Daher sollte man genau abwägen, ob das leckere Kokosaroma zu der gewünschten Mahlzeit passt.
Der Schmelzpunkt von Kokosöl liegt bereits zwischen 23 bis 25 °C. Bei niedrigeren Temperaturen ist die Konsistenz also fest, sodass man das Öl sehr gut dosieren kann. Übrigens sollte sich das mehrmalige Verflüssigen und anschließende Verfestigen nicht negativ auf die Qualität des Öles auswirken.
📜 Rezepte mit Kokosöl
Kokosöl wird gerne in asiatischen Gerichten verarbeitet, da es eine angenehm süßliche Note erzielen kann. Doch auch zum Backen von leckerem Gebäck bietet es sich an. Abgesehen davon, rühren sich viele Menschen das Öl sogar in ihren Kaffee ein.
Kaffee
Ein Großteil der Menschen trinkt jeden Morgen eine Tasse Kaffee, um den Tag zu beginnen. Das beliebte Getränk aus Kaffeebohnen stellt eine gute Koffeinquelle dar, die einen schnellen Energieschub liefert.
Ein aktueller Trend ist das Einrühren von Kokosöl in Kaffee, damit man von den vermeintlich gesundheitlichen Vorteilen des Öles profitieren kann. Jetzt stellt sich jedoch die Frage, ob dies tatsächlich gesund ist.
Schließlich würde dieses Vorgehen eine erhöhtere Kalorienaufnahme darstellen und sich somit nicht für diejenigen eignen, die sich zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung an eine begrenzte Aufnahme von Fetten halten müssen.
Wer aus medizinischen oder persönlichen Gründen also auf seine Kalorien- und Fettaufnahme achtet, der sollte sich lieber kein Kokosöl in den Kaffee rühren. Ansonsten kann sich das Einrühren für Personen eignen, die sich ketogen ernähren wollen.
Zu Beginn sollte man nicht mehr als einen Esslöffel (etwa 8 Gramm) Kokosöl in seinen Kaffee geben, um ungewollte Nebenwirkungen zu vermeiden. [46]
Nun folgt eine Zusammenfassung der potentiellen Vorteile, die sich durch die Beigabe von Kokosöl in einen Kaffee ergeben können:
- Der Energiehaushalt soll sich durch die Kombination aus Koffein und den mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöles verbessern. Die Mischung des Kaffees mit dem Öl soll also eine schnelle Energiequelle darstellen, durch die man sich viel wacher fühlen kann. [47, 48]
- In mehreren Studien hat sich gezeigt, dass Kokosöl wohl den HDL-Cholesterinspiegel im Körper erhöhen kann. HDL-Cholesterin ist als gutes Cholesterin bekannt, das wohl unter anderem vor Herzerkrankungen schützen soll. [49, 50]
- Der Stoffwechsel soll durch die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls und den Koffein im Kaffee gefördert werden, sodass sich gleichzeitig die Anzahl der verbrannten Kalorien am Tag signifikant erhöhen kann. [51, 52, 53]
- Die Kombination aus Kaffee und Kokosnussöl soll den Darm stimulieren und in gewisser Weise das Verdauungssystem gesund halten. Dies ist sowohl auf die mittelkettigen Fettsäuren des Öles als auch auf das Koffein und die Chlorogensäure im Kaffee zurückzuführen. [54, 55]
Garnelen in Kokosöl mit Paprika und Knoblauchsauce
- 15 Garnelen
- 10 Champignons, evtl. eingelegte
- 3 Zehen Knoblauch, gepresst
- 1 große Paprikaschote
- 100 ml Weißwein
- 2 EL Kokosöl, Bio-, nativ-, kaltgepresst
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Senfkörner
- evtl. Petersilie
- Salz und Pfeffer
Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Koch- & Backzeit ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel
Quelle: www.chefkoch.de
Low Carb Schoko Muffins mit Kokosöl
- 3 Eier
- 70 g Mandeln, gemahlen
- 60 g Kokosöl, alternativ Butter
- 2 EL Xylit (Zuckerersatz), gehäuft
- 2 EL Walnusskerne, gehackt
- 2 EL Kakaopulver, gehäuft
- 1 EL Mandeln, gehackt
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- etwas Bittermandelöl, nach Geschmack
Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal
Quelle: www.chefkoch.de
Veganer Frühstückszopf mit Kokosmilch und Kokosöl
- 1 kg Mehl
- 150 g Pflanzenfett
- 40 g Hefe, frische oder 2 Beutel Trockenhefe
- 40 g Kokosöl
- 100 ml Wasser, lauwarm
- 50 ml Kokosmilch
- 2 TL Salz
- 1 TL Zucker
Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 50 Min. / Ruhezeit:ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal
Quelle: www.chefkoch.de
💰 Kaufkriterien
Bevor man sich für ein Kokosöl entscheidet, sollte man auf einige wichtige Kaufkriterien achten. Schließlich möchte man ein hochwertiges und überzeugendes Produkt ausfindig machen und einen Fehlkauf vermeiden.
Aggregatzustand
Ein hochwertiges Kokosöl erreicht seinen Schmelzpunkt bereits zwischen 23 bis 25 °C. Bei niedrigeren Temperaturen sollte es folglich eine feste Konsistenz haben, wohingegen in den Sommermonaten eine Verflüssigung vollkommen normal ist.
Bei naturbelassenen Kokosölen sollte das mehrmalige Verflüssigen und -festigen keine Auswirkung auf die Qualität des Öles haben. Übrigens kann bei Kokosölen, die erst bei bei 30°C schmelzen, eine chemische Härtung vorliegen.
Art der Herstellung
Das Herstellungsverfahren ist für die spätere Qualität des Öles ausschlaggebend. Die jeweiligen Kokosöle weisen je nach Art der Herstellung einige Unterschiede auf, die man kennen sollte. Das hochwertigste und nachhaltigste Verfahren stellt definitiv die Kaltpressung von Kokosöl dar. [55]
Raffiniertes Kokosöl
Bei der Herstellung von raffiniertem Kokosöl kommen sehr hohe Temperaturen zum Einsatz, um das Öl aus dem getrockneten Fruchtfleisch zu gewinnen. Durch das starke Erhitzen wird das Öl desodoriert und verliert sämtliche Nährstoffe und natürlichen Aromen.
Darüber hinaus wird es beim anschließenden Filtrieren zusätzlich gebleicht, um Verunreinigungen und verbleibende Bakterien vollständig zu Entfernen. Hierfür kommen meist chemische Lösungsmittel wie Hexan zum Einsatz. [55]
Durch die industriell-chemische Behandlung liegt der Rauchpunkt von raffiniertem Kokosöl bei etwa 200 bis 232 °C. Durch die recht mangelhafte Qualität weisen diese Produkte einen sehr günstigen Kaufpreis auf. [56]
Natives Kokosöl
Natives Kokosöl wird zumindest schonender als die raffinierte Variante gewonnen. Denn bei diesem Herstellungsverfahren wird auf das Bleichen und Desodorieren verzichtet. Dies erhält die natürliche Zusammensetzung des Kokosöles.
Kaltgepresstes Kokosöl
Die beste Qualität bieten definitiv kaltgepresste Kokosöle, die vollkommen naturbelassen sind. Dieses Herstellungsverfahren erfolgt mit erntefrischen Kokosnüssen aus nachhaltigem Anbau, wobei auf den Einsatz von starker Wärmeeinwirkung strikt verzichtet wird.
Dadurch bleiben die gesamten natürlichen Aromen, Geschmacksstoffe und Nährstoffe im Kokosöl erhalten. Hochwertige Kokosöle werden also durch Kaltpressung gewonnen und weisen einen entsprechend höheren Kaufpreis auf. [57]
Bio-Qualität
Auch dieses Kaufkriterium ist für nachhaltige Käufer sehr wichtig. Die Bezeichnung als „Bio-Kokosöl“ bestätigt, dass es sich um ein hochwertiges und kaltgepresstes Kokosöl handelt, für dessen Herstellung ausschließlich Kokosnüsse aus biologischem Anbau genutzt wurden.
Beim biologischem Anbau von Kokosnüssen wird strikt auf den Einsatz von schädlichen Pflanzenschutzmitteln, Mineraldüngern und Gentechnik verzichtet. Außerdem erfolgt die Ernte in Ländern wie Indien und Indonesien in der Regel von Hand.
Darüber hinaus wird bei der Weiterverarbeitung der Kokosnüsse auf den Zusatz von chemischen Lösungsmitteln, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und Farb- sowie Konservierungsstoffen verzichtet.
Farbe
Im festen Zustand sollte Kokosöl eine weiße Farbe aufweisen. Flüssiges Kokosöl sollte hingegen transparent sein. Falls das Öl eher gelblich oder bräunlich erscheinen sollte, kann dies auf Verunreinigungen oder Verdorbenheit deuten.
Geruch
Ein qualitativ hochwertiges Kokosöl zeichnet sich durch einen angenehmen und milden Kokosduft aus. Falls das Produkt geruchlos sein sollte, kann dies auf eine chemisches Desodorierung deuten, bei der natürliche Aromen und Gerüche absichtlich verdeckt werden.
Bei einem künstlichen oder starken Kokosduft können unter Umständen chemische Duftzusätze zum Einsatz gekommen sein.
Geschmack
Der Geschmack von Kokosöl ist in der Regel leicht süßlich und passt vor allem zu asiatischen Gerichten. Falls das Öl einen stärkeren Geschmack nach Kokosnuss aufweist, können eventuell künstliche Aromen in dem Produkt enthalten sein.
📍 Wo kann man Kokosöl kaufen?
Mittlerweile kann man Kokosöl in Supermärkten, Drogerien, Bio-Shops oder auch im Internet kaufen. Natürlich zeigen sich bei jeder Variante verschiedene Vor- und Nachteile, die man bedenken sollte.
Doch grundsätzlich kann man sich sicher sein, dass sowohl Drogerie- als auch Supermärkte ihre Kokosöle von vertrauenswürdigen Herstellern beziehen. Schließlich sollte dem Verbraucher ein hochwertiges Kokosöl eines professionellen Herstellers geboten werden.
Der Nachteil ist nur, dass man in üblichen Geschäften keine allzu große Auswahl von Produkten verschiedener Herstellern hat. Dafür kann man vor allem in Bio-Shops eine professionelle Beratung beziehen, um das ideale Kokosöl ausfindig machen.
Zu den typischen Drogeriemärkten und Discountern, die Kokosöl anbieten, zählen folgende Geschäfte:
- Edeka
- Lidl
- Rewe
- Real
- Rossmann
- dm
- Müller
Onlinekauf
Beim Onlinekauf von Kokosöl zeigt sich, dass man eine enorm hohe Auswahl an verschiedenen Produkten hat. Anhand von Rezensionen und Kundenbewertungen kann man sich in Onlineshops schnell einen Überblick verschaffen.
Außerdem gibt es im Internet auch praktische Vergleichsportale, die verschiedene Kokosöle in übersichtlichen Tabellen auflisten, sodass man sie nach unterschiedlichen Kriterien gegenüberstellen kann.
Wenn man sich für ein Produkt entschieden hat, dann kann man es sich ganz einfach nach Hause liefern lassen, was natürlich sehr praktisch ist.
📋 Tests zu Kokosöl
Vor dem Kauf eines Kokosöles kann es sehr vorteilhaft sein, wenn man sich im Internet über Testergebnisse zu verschiedenen Produkten informiert. Dadurch kann man ein möglichst hochwertiges und kaltgepresstes Öl ausfindig machen.
Stiftung Warentest
Im November 2018 hat die Stiftung Warentest einen Artikel zu 15 getesteten Kokosnussölen veröffentlicht. Von den getesteten Produkten sind fünf Kokosöle mit der Note „Gut“ bewertet worden.
Die Stiftung Warentest betont, dass Kokosöl längst zu den derzeitigen Trend-Produkten gehört und oftmals als gesundes Superfood angepriesen wird, das wohl vorteilhaft beim Abnehmen und für das Herz-Kreislauf-System sein soll.
Bei dem Test der 15 Produkte legten die Experten einen hohen Wert auf Geschmack, Geruch, Aussehen und das Mundgefühl des jeweiligen Produktes. Darüber hinaus hat man die Öle natürlich auch auf Schafstoffe getestet.
Außerdem mussten sich die Kokosöle ebenso beim Braten von Hackfleisch im Test der Stiftung Warentest beweisen. Als überzeugendstes Produkt ging das Kokosöl der dm-Hausmarke hervor, das die Note 2,1 erhielt.
Wer sich für den gesamten Artikel und die detaillierten Testergebnisse interessiert, der sollte sich auf die Webseite der Stiftung Warentest begeben. [58]
Öko-Test
Gegen Ende des Januars 2020 hat Öko-Test einen Artikel zu Kokosöl und Kokosmilch veröffentlicht. Das Unternehmen hat 20 Kokos-Produkte getestet und es zeigte sich, dass vier getestete Kokosöle die Bestnote erhielten.
Bei der Hälfte der getesteten Kokosöle wurden jedoch hohe Gehalte von Mineralölbestandteilen gefunden, obwohl es sich vereinzelt sogar um Bio-Produkte handelte. Wer an den Testergebnissen interessiert ist, der kann diese auf der Webseite des Unternehmens betrachten. [59]
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)
Laut dem Bundeszentrum für Ernährung ist von Kokosöl keine Wunderwirkung zu erwarten. Während Kokosfett vor einigen Jahren noch als geschmacksneutrales Plattenfett bekannt war, wird natives Kokosöl von vielen Food-Blogs als Superfood beworben.
Tatsächlich ist natives Kokosöl aus ernährungsphysiologischer Sicht um einiges hochwertiger und besser zum Kochen geeignet als Kokosfett. Jedoch enthält Kokosöl hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren, die man nach offiziellen Ernährungsempfehlungen eher meiden sollte.
Denn gesättigte Fettsäuren können den Cholesterinspiegel erhöhen, weswegen kardiologische Leitlinien empfehlen, dass man weniger als zehn Prozent der aufgenommenen Energie über gesättigten Fettsäuren bezieht und mehr auf die Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren achtet.
Selbst wenn in Kokosöl etwa 45 bis 50 Prozent mittelkettige Fettsäuren wie Laurinsäure enthalten sind, sollte man mit dem Öl sparsam vorgehen. Prinzipiell können mittelkettige Fettsäuren viel leichter als langkettige Fettsäuren verdaut werden.
Außerdem besteht die Vermutung, dass der Wert des gefäßschützenden HDL-Cholesterins durch die Aufnahme von mittelkettigen Fettsäuren wie Laurinsäure erhöht werden kann. Bislang wurde diese Annahme jedoch noch nicht ausreichend bestätigt.
Für den regelmäßigen Einsatz in der Küche empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung daher andere hochwertige Pflanzenöle wie Raps-, Walnuss- und Olivenöl. Durch ihren hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren können sie den Körper mit essenziellen Fettsäuren versorgen.
Außerdem sollen sie das Risiko für Herzinfarkte erheblich senken. Laut dem BZfE spricht aber nichts gegen den gelegentlichen Einsatz von Kokosöl, um zum Beispiel exotische Speisen zuzubereiten. [60]
Verbraucherzentrale
Prinzipiell betont die Verbraucherzentrale, dass es derzeit noch keine wissenschaftlichen Nachweise für die gesundheitsfördernde Wirkung von Kokosöl gibt. Außerdem weist kaltgepresstes Kokosöl einen relativ hohen Kaufpreis auf und verursacht lange Transportwege.
Dennoch sei die gemäßigte Verwendung von Kokosöl bei einigen Gerichten aufgrund des angenehmen Geschmackes angemessen. Jedoch sollte man in solchen Fällen auf ein Fairtrade-Kokosöl mit Bio-Qualität setzen.
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit lässt keine „Health-Claims“, also sogenannte Gesundheitsversprechen bei Anbietern von Kokosöl und anderen Lebensmitteln zu, solange keine wissenschaftlichen Beweise existieren.
Bei Versprechungen, dass Kokosöl zwingend zu besseren Blutfettwerten oder beim Abnehmen helfen kann, sollte man also achtsam sein. Den ausführlichen Artikel zu Kokosöl findet man auf der Webseite der Verbraucherzentrale. [61]
✍🏻 Fazit
Unbearbeitetes und kaltgepresstes Kokosöl wird für viele Zwecke eingesetzt und kann sich daher vorteilhaft auf das eigene Wohlbefinden auswirken. Darüber hinaus kann man es sogar für seine Haustiere oder in der Küche einsetzen.
Aufgrund seines natürlichen Kokosduftes wird es gerne in der Haar-, Haut- und Körperpflege eingesetzt. Doch auch der feine Kokosgeschmack wird vor allem in asiatischen Gerichten sehr geschätzt und kann ein ansprechendes Geschmackserlebnis schaffen.
Man sollte jedoch bedenken, dass sich kaltgepresstes Kokosöl nicht für sehr hohe Temperaturen eignet. Wie zuvor erwähnt, sollte man von raffinierten Kokosfetten absehen, da sie in der Regel gebleicht, gehärtet und desodoriert sind, um höheren Temperaturen standzuhalten.
