🔎 Übersicht der oben genannten Produkte
#1LuCano - Mais + Gemüseflocken Mix Hunde Barf I Flocken-Mix I Ergänzungsfutter (1 x 10 kg)

Der Mais-Gemüseflocken-Mix von LuCano ist ein hochwertiges Barf Hundefutter, das sich für alle ausgewachsenen Hunde eignet und zum Mischen mit Dosen-, Frisch- oder Tiefkühlfleisch verwendet wird.
Hierbei handelt es sich um eine rein vegetarische Mischung, die frei von Weizen sowie künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen ist. Der Flocken-Mix setzt sich aus Maisflocken, Maispellets, Maisextrudaten, Gemüseflocken, Gemüseextrudaten und Nudeln zusammen.
Laut Hersteller weist der Mais-Gemüseflocken-Mix eine Premium-Qualität auf und wird daher vom Tierarzt empfohlen. Vor der Fütterung sollte der Mix in heißem Wasser eingeweicht und in einem Verhältnis von 1:1 mit Fleisch sowie einem Vitamin- und Mineralienpräparat gemischt werden.
Alternativ kann man ebenfalls auf ein Mischungsverhältnis von 1:3 setzen. Unabhängig von dem Mischungsverhältnis sollte man seinem Hund zusätzlich stets frisches Wasser anbieten.
Hinsichtlich der analytischen Bestandteile setzt sich das Barf Hundefutter zu 8 Prozent aus Proteinen; zu 2,95 Prozent aus Fett, zu 1,5 Prozent aus Rohfasern und zu 0,85 Prozent aus Rohasche zusammen.
Vorteile
- frei von Weizen
- wird vom Tierarzt empfohlen
- für alle ausgewachsenen Hunde geeignet
- weist eine natürliche Zusammensetzung auf
- ohne Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe
- zum Mischen mit Dosen-, Frisch und Tiefkühlfleisch
#2LuCano - 15 kg Flocs Barf Ergänzungsfutter I Flocken-Mixer I Cereal Flakes (1 x 15 kg)

Das Flocs Barf Hundefutter von LuCano ist ein Ergänzungsprodukt, das mit Fleisch vermischt werden muss. Es setzt sich aus Maisflocken, Reispops, getrockneten Nudeln, Erbsenflocken, Karottenflocken, Lauchflocken, Sellerieflocken sowie Mineralstoffen zusammen.
Dank seiner durchdachten Zusammensetzung enthält es wertvolle Vitamine und Mineralien. Auf den unnötigen Einsatz von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen wurde hingegen strikt verzichtet.
Somit erhält man ein natürliches sowie gesundes Barf Hundefutter, das für alle ausgewachsenen Hunde geeignet ist. In den Produktangaben wird hervorgehoben, dass es Premium-Qualität aufweist und daher ebenfalls vom Tierarzt empfohlen wird.
Die aufgeweichten Flocken sollten in einem Verhältnis von 1:1 mit Fleisch sowie einem Mineralien- und Vitaminpräparat vermischt werden, wobei man auch auf ein Mischungsverhältnis von 1:3 setzen kann. Im Idealfall sollte man seinem Hund zum Futter stets frisches Wasser anbieten.
Die Premium-Ergänzungsflocken bestehen zu 9 % aus Proteinen, zu 6 % aus Fett, zu 1,4 % aus Rohfaser, zu 0,72 % aus Rohasche, zu 0,1 % aus Kalzium und zu 0,3 % aus Phosphor. Sie stellen eine ideale Ergänzung zur Fütterung mit frischem Fleisch dar.
Vorteile
- ist naturbelassen
- wird vom Tierarzt empfohlen
- enthält Mineralstoffe und Vitamine
- geht mit einer hohen Qualität einher
- als Ergänzung von frischem Fleisch gedacht
- weist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auf
- frei von künstlichen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen
#3Original Leckerlies - getreidefreie Gemüse-Flocken I Hundeflocken (1 x 2 kg)

Die getreidefreien Gemüse-Flocken von Original Leckerlies setzen sich aus frischem Gemüse zusammen, das schonend getrocknet wurde. Das Ergänzungsfutter enthält vitaminreiche Erbsenflocken, Hagebutten, Pastinaken, rote Beete, Möhren, Luzerne, Petersilie und Spinat.
Diese natürliche Gemüsemischung kommt ohne künstliche Aromen, Gluten, Konservierungsstoffe, Getreide und Vitaminzusätze aus. Stattdessen enthält es von Natur aus Eisen, Calcium, Zink, Magnesium, Beta-Carotin, B-Vitamine sowie Vitamin C und E.
Es bietet sich als ideale Ergänzung zum zum Barfen an. Hierfür fügt man der getrockneten Mischung einfach etwas Wasser und Brühe hinzu. Nach einer Quellzeit von nur 10 Minuten kann man es dem Rohfleisch beimengen.
Die Kombination aus rohem Fleisch und dem Barf Hundefutter stellt eine vollwertige, leckere und natürliche Mahlzeit für Hunde dar. Das Produkt kann übrigens auch zum Verfeinern von Trocken- und Nassfutter verwendet werden.
Vorteile
-
wird per Hand abgefüllt
-
Herstellung erfolgt in Deutschland
-
mit sorgsam ausgesuchten Zutaten
-
enthält von Natur aus Vitamine und Mineralien
-
zum Verfeinern von Rohfleisch sowie Nass- und Trockenfutter
Nachteile
- gehört zum höheren Preissegment
#4Ida Plus - getreidefreier Gemüse Mix I Barf Gemüse für Hunde (1 x 1 kg)

Der Gemüse Mix von Ida Plus stellt eine optimale Ergänzung für Barf Rationen von Hunden dar und unterstützt eine ausgewogene Rohfütterung. Der Mix enthält 13,6 % Rohproteine, 1,5 % Rohfett, 6,2 % Rohasche und 8,2 % Feuchte.
Zu den enthaltenen Bestandteilen gehören Erbsen, Gurken, Karotten, Pastinaken, Kürbis, Sellerie, Rote Beete, Spinatblätter, Süßkartoffeln und Topinambur; die allesamt schonend getrocknet wurden.
Das Barf Hundefutter ist frei von Getreide und enthält wichtige Vitamine sowie Mineralien, die das Wohlbefinden des Hundes steigern und die tägliche Grundversorgung aufwerten sollen. Dank des ballaststoffreichen Topinambur soll ebenfalls die Darmflora gefördert werden.
Dank der praktischen Verpackung, die mit einem wiederverschließbaren Zip-Lock ausgestattet ist, kann sichergestellt werden, dass der Gemüse-Mix möglichst lange frisch und luftdicht verpackt bleibt.
Vorteile
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ist zu 100 % natürlich
-
reich an Ballaststoffen
-
mit erntefrischem Gemüse
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unterstützt die Darmbakterien
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optimale Ergänzung zu Rohfleisch
-
enthält wertvolle Vitamine und Mineralien
-
auch zum Verfeinern von Trocken- und Nassfutter
Nachteile
- gehört zur höheren Preisklasse
#5Happy Dog - Flocken Mixer mit Gemüse und Vollkornflocken (1 x 10 kg)

Der Flocken Mixer von Happy Dog ist eine vegetarische Beilage, die für alle Fleischsorten geeignet ist, da sie sich aus natürlichen Zutaten wie Gemüse, Kräutern, Feinschicht- und Vollkornflocken zusammensetzt.
Das Barf Hundefutter wird im Rahmen einer verantwortungsvollen Produktion aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt, die wiederum aus einer nachhaltigen Landwirtschaft stammen. Da die Herstellung strengen Qualitätskontrollen unterliegt, soll das Futter sehr hochwertig sein.
Dadurch erhält man eine hochverdauliche Pflanzenkost, die nicht nur enorm ballaststoffreich ist, sondern auch mit essentiellen Vitaminen sowie Mineralien angereichert wurde.
Der Hersteller Happy Dog verspricht, dass das das Hundefutter frei von künstlichen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen ist. Außerdem wurde ebenfalls auf den Einsatz von Tierversuchen, Gentechnik, Soja und Zucker verzichtet.
Vorteile
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gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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ohne Gentechnik und Tierversuche
-
unterliegt strengen Qualitätskontrollen
-
stammt aus verantwortungsvoller Produktion
-
setzt sich aus hochwertigen Rohstoffen zusammen
-
frei von Zucker, Soja, Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen
Nachteile
- enthält Weizen
#6Canobel - Kräutergrün Barf Gemüse-Mix für Hunde + Kräuter Zusatz (1 x 650 g)

Der Kräutergrün Gemüse-Mix von Canobel enthält schonend getrocknete Gemüse und Kräuter, die für alle Altersstufen und Rassengrößen geeignet sind. Die Ergänzungsflocken sind vollkommen frei von Getreide und stellen einen guten Zusatz zum täglichen Barfen dar.
In dem Produkt sollen die wichtigsten Vitamine und Mineralien enthalten sein, die ein Hund benötigt. Laut Produktangaben handelt es sich um ein ideales Naturprodukt, das der Verdauung und dem Stoffwechsel zugute kommen soll.
Hierfür wird das Kräutergrün einfach etwa 20 Minuten vor der Fütterung mit warmem Wasser angerührt. Im Anschluss kann man es mit frischem Fleisch, Ölen und gegebenenfalls mit Nahrungsergänzungsmitteln ergänzen.
Zu den Bestandteilen gehören 9,4 % Rohprotein, 3 % Rohfett, 12,8 % Rohfaser, 8,3 % Rohasche, 22,5 % Karotte, 22,5 % Pastinake, 12,5 % Petersilie, 10 % Löwenzahn Pellets, 8 % Luzerne, 7,5 % Dillstile, 5 % Kamillenblüten, 5 % Fenchelsaat, 5 % Zinnkraut und 2 % Hopfen.
Vorteile
-
enthält hochqualitative Zutaten
-
entspricht hohen Qualitätsstandards
-
besteht aus natürlichen Erzeugnissen
-
für alle Altersstufen und Rassengrößen
-
frei von chemischen Verarbeitungsprozessen
-
weist eine hohe Akzeptanz und gute Verträglichkeit auf
Nachteile
- viel teurer als vergleichbare Produkte
🥦 Was ist ein Barf Hundefutter?
Ein Barf Hundefutter setzt sich oftmals aus Bestandteilen wie getrocknetem Gemüse, Obst und Kräutern zusammen. Bevor man diese Mischung an seinen Hund verfüttert, wird sie für einige Minuten in warmem Wasser eingeweicht und mit Rohfleisch vermischt.
Die Bezeichnung „Barf“ steht für „Biologisch artgerechtes rohes Futter“ und bezeichnet eine Ernährungsmethode für Hunde, die sich an der Nahrung fleischfressender und in der Wildnis lebender Tiere wie Wölfe orientiert.
Beim Barfen steht also naturbelassenes und frisches Futter im Fokus, das sich aus rohem Fleisch und seltener auch rohem Fisch sowie frischen Innereien und Knochen zusammensetzt. Zudem wird das Futter ebenfalls durch rohes Gemüse, Obst und Kräuter ergänzt.
Dies soll nämlich den Mageninhalt von Beutetieren imitieren und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen sicherstellen, wodurch die natürliche Ernährung von Wölfen sowie Wildhunden weitestgehend nachgeahmt werden kann.
Deswegen wird beim sogenannten Barfen sowohl auf konventionelles Dosenfutter als auch auf stark verarbeitete Lebensmittel verzichtet. Damit der Hund mit genügend Vitaminen und Mineralien versorgt wird, fügt man auch Speiseöle sowie Nahrungsergänzungsmittel hinzu.
Eine ganzheitliche Mahlzeit für junge Hunde setzt sich etwa zu 80 Prozent aus Fleisch und zu 20 Prozent aus pflanzlichen Komponenten wie Gemüse und Obst zusammen. Bei älteren Hunden genügt bereits ein Fleischanteil von 55 Prozent, da sie weniger aktiv sind.
Die bedarfsgerechte Rohfütterung erfordert durchaus gewisse Fachkenntnisse im Bereich der Tierernährung und Futtermittelkunde. Wer seinen Hund barfen möchte, der sollte sich für nähere Informationen sowie Futterpläne an einen spezialisierten Tierarzt wenden.
🎭 Vor- und Nachteile von Barfen
Wie bereits erwähnt, kann die Rohfütterung eine gute Alternative zur heutzutage üblichen Fertignahrung eines Hundes darstellen und möglicherweise einige Vorteile bergen. Vor allem Tiere mit Allergien, Übergewicht und Unverträglichkeiten können vom Barfen profitieren.
Schließlich stellt man das Futter eigenständig zusammen und kann auf lange Sicht herausfinden, welche Lebensmittel der eigene Vierbeiner am besten verträgt. Da man das zum Barfen benötigte Fleisch bis zum Gebrauch einfriert, kann stets eine hohe Qualität gewährleistet werden.
Zudem soll der Verzehr von rohem Fleisch dem Kiefer, den Zähnen und dem Verdauungstrakt der Vierbeiner zugute kommen, da diese für eine fleischbasierte Nahrung ausgerichtet sind und die Vorfahren der Hunde sich heute noch auf diese Weise ernähren.
Viele Hundebesitzer, die ihren Hund nicht barfen, fragen sich, ob diese Nahrung gesund ist und den Nährstoffbedarf eines Hundes vollständig decken kann. Zudem besteht oft die Angst, dass das Ansteckungsrisiko bakterieller Krankheiten beim Barfen höher ist.
Es stimmt tatsächlich, dass frisches Fleisch eine deutlich hohe Keimdichte aufweist. Doch gerade diese soll wichtig sein, damit das Immunsystem eines Hundes gefordert wird; widerstandsfähig bleiben und der Organismus insgesamt gestärkt werden kann.
Die Fütterung mit Rohfleisch, pflanzlichen Bestandteilen, Ölen und Nahrungsergänzungsmitteln kann leicht verdauliche Nährstoffe zur Verfügung stellen und den Bedürfnissen eines Hundes vollständig entsprechen.
Außerdem sollte man wissen, dass konventionelles Futter nur einen geringen Fleischanteil enthält, obwohl Hunde diesen als Fleischfresser hauptsächlich aufnehmen sollten. Der Proteingehalt wird in diesen Produkten einfach durch einen hohen Gehalt an geringwertigem Getreide erzielt.
Dies ist problematisch, da pflanzliches Eiweiß schwieriger verstoffwechselt werden kann. Zudem ist allgemein bekannt, dass die Qualität von fertigem Hundefutter in den meisten Fällen recht minderwertig ist.
Viele Hersteller lassen nämlich oft „tierische Nebenerzeugnisse“ wie Krallen, Schnäbel, Federn, Hufe oder Fell als billige Füllstoffe in das Futter verarbeiten. Darüber hinaus werden während der Produktion sämtliche Keime abgetötet, wodurch Vitamine und Mineralien ebenso verloren gehen.
🥗 Typische Inhaltsstoffe in Barf Hundefutter
Im Folgenden werden typische Zutaten vorgestellt, die in Barf Hundefuttermitteln zur Ergänzung von Rohfleisch enthalten sind. Natürlich können die Hersteller dieser Produkte auch viele weitere Zutaten verwenden, weswegen man stets auf die Inhaltsstoffliste blicken sollte.
Apfel
Äpfel werden zur Gebiss- und Darmreinigung empfohlen, da sie die Bakterien im Mundraum beseitigen sowie Giftstoffe aus dem Magen und Darm binden sollen. Darüber hinaus können sie auch bei Beschwerden wie Verstopfung oder Durchfall helfen.
Erbsen
Erbsen sehr reich an Proteinen, Ballaststoffen und Folsäure, weswegen sie für Menschen als sehr empfehlenswert gelten. Auch Hunde können von dieser Zusammensetzung profitieren, jedoch vertragen sie Erbsen ausschließlich im gekochten Zustand.
Nichtsdestotrotz sollte der Anteil an Erbsen im gewünschten Barf Hundefutter möglichst gering sein, da auch gekochte Erbsen zu Blähungen führen können.
Nudeln
Einige Ergänzungsfuttermittel enthalten auch Nudeln, damit der Hund ebenfalls mit Kohlenhydraten versorgt wird. Natürlich sollte auch hier der Anteil nicht zu groß sein, da Nudeln im Gegensatz zu Gemüse keine weiteren Nährstoffe enthalten.
Kohlenhydrate werden lediglich in zusätzliche Energie umgewandelt und können bei einer zu hohen Zufuhr zu Übergewicht führen. Nichtsdestotrotz können Nudeln gerade für ältere Hunde ein geeigneter Zusatz sein, da sie weniger Fleisch erhalten.
Karotten
Karotten werden von den meisten Hund sehr gut vertragen und gehen mit einem hohen Anteil an Beta-Carotin einher, das für die typisch orangefarbene Färbung verantwortlich ist. Im Körper des Hundes kann Beta-Carotin zu Vitamin A umgewandelt werden.
Sellerie
Sellerie enthält Flavonoide sowie Vitamin A, K und C; weswegen es in vielen Barf Hundefuttern vorkommt. Darüber hinaus ist diese Gemüsesorte sehr kalorienarm und soll sogar zur Erfrischung des Atems beitragen.
Pastinake
Auch Pastinaken sind eine sehr gute Ergänzung für Hunde, da sie reich an Ballaststoffen, Folsäure, Magnesium sowie Vitamin C, K, E und B6 sind. Der hohe Anteil an Faserstoffen kann zu einer gesunden Verdauung beitragen und die Darmflora unterstützen.
Rote Beete
Das rote Wurzelgemüse enthält neben einem hohen Gehalt an Ballaststoffen auch Folsäure, Mangan, Kalium, Eisen und Vitamin C. Außerdem soll Rote Beete auch appetitanregend wirken und die Verdauung fördern.
🤓 Analytische Bestandteile eines Barf Hundefutters
Wer auf der Suche nach einem geeigneten Barf Hundefutter zum Ergänzen von Rohfleisch ist, der wird auf die analytischen Bestandteile der jeweiligen Produkte stoßen. Hierbei handelt es sich um vorgeschriebene Angaben, die auf jeder Art von Hundefutter zu finden sein müssen.
Viele können sich unter Begriffen wie Rohasche, Rohfaser, Rohprotein und Rohfett jedoch nur wenig vorstellen. Deswegen wird im Folgenden die Bedeutung der analytischen Bestandteile vorgestellt.
Rohfett
Der Fettgehalt steht für alle enthaltenen Fette, Öle und fettähnliche Bestandteile des Produktes. Die meisten Barf Hundefutter enthalten jedoch einen sehr geringen Anteil an Rohfett, weswegen man beim Barfen stets ein gesundes Speiseöl hinzufügt.
Rohprotein
Unter Rohprotein fallen alle stickstoffhaltigen Verbindungen, die in dem Futter enthalten sind. Darüber hinaus bezieht sich diese Angabe auch auf die Proteine sowie eiweißähnlichen Komponenten wie freie Aminosäuren, Alkaloide und Peptide.
Rohasche
Zu Rohasche gehören unter anderem Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium. Der Wert der enthaltenen Mineralien sollte nicht zu hoch sein, da zu große Mengen an anorganischen Stoffen die Niere belasten können.
Rohfaser
Zu Rohfasern gehören alle nicht verdaulichen Bestandteile wie Inulin oder Zellulose. Sie können die Darmtätigkeit fördern und zu einer gesunden Darmflora beitragen. Ein zu hoher Anteil an Rohfasern kann jedoch zu einer stark vergrößerten Kotmenge führen.
🥣 DIY: Barf Hundefutter selber machen
Bevor man verschiedene Barf Rezepte zusammenstellt, sollte man sich natürlich an einen erfahrenen und spezialisierten Tierarzt wenden. Schließlich muss die Wahl sowie Menge der Lebensmittel genau auf den eigenen Hund, sein Alter und seine Größe angepasst sein.
Diese kurze Übersicht kann bei der Zusammenstellung eines Futters als Orientierung dienen. Um die ideale Menge der jeweiligen Zutaten zu ermitteln, sollte man sich jedoch an einen Spezialisten wenden, der Kenntnisse im Bereich der Futtermittelkunde und Tierernährung vorweisen kann.
Ein gesundes Barf Hundefutter kann sich aus folgenden Zutaten zusammensetzen:
- ca. 50 Prozent Muskelfleisch: In rohem Muskelfleisch sind Fette, Proteine, Wasser, Vitamine und Mineralien enthalten.
- ca. 10 Prozent Blättermagen und Pansen von Wiederkäuern: Sie zeichnen sich durch eine sehr gute Verdaulichkeit aus.
- 5 Prozent rohe Fleischknochen: Sie sind ein natürlicher Mineralienlieferant und trainieren den Kaumuskel. Alternativ kann man auch Knochenmehl verwenden.
- 10 Prozent Innereien: Sie setzen sich aus vielen verschiedenen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zusammen. Zu beliebten Innereien zählen Leber und Nieren, wobei auch Milz und Lunge verwendet werden können.
- 25 Prozent Gemüse und Obst: Damit ein Hund mit Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien versorgt wird, werden beim Barfen auch pflanzliche Bestandteile verwendet. Man sollte sich vorher jedoch ausgiebig über verträgliche Lebensmittel informieren.
- Nach Bedarf Nahrungsergänzungsmittel: Um ein bedarfsgerechtes Futter zuzubereiten, kann man zum Schluss wertvolle Öle sowie Vitamin- und Mineralienpräparate zu den restlichen Zutaten hinzufügen.
Es ist wichtig, dass ein Hund mit allen nötigen Nährstoffen versorgt wird. Auf die Verwendung von Kuhmilch, Käse und anderen Milchprodukten sollte man lieber verzichten, da sie Laktose enthalten, die nicht von jedem Hund gut vertragen wird.
Hinsichtlich Nüssen sollte man wissen, dass einige Sorten giftig für Hunde sind und sie unter Umständen allergisch darauf reagieren können. Rohes Schweinefleisch und Wildschwein sind beim Barfen untersagt, da sie das für Hunde tödliche Aujeszky-Virus übertragen können.
🐕 4 wichtige Hinweise zu Barf Hundefutter
Wenn man seinen Hund barfen möchte, dann gibt es einige Dinge zu beachten. Die folgenden Hinweise sind sehr bedeutsam, wobei man sich vor dem Barfen zusätzlich an einen spezialisierten Tierarzt wenden sollte, um eine Fehlernährung sicher auszuschließen.
Hinweis #1: Nicht ausschließlich Fleisch verfüttern
Man kann einen Hund nicht ausschließlich mit Rohfleisch füttern, da dies zu einem starken Vitamin- und Mineralienmangel führen würde. Außerdem würde diese chronische Fehlernährung zu einer übermäßigen Proteinzufuhr führen.
Eine langfristige Überversorgung mit Proteinen kann wiederum schädlich für die Leber und Nieren sein. Falls der eigene Hund bereits leber- oder nierenkrank ist, sollte man vom Barfen lieber absehen oder sich vorher an einen Tierarzt wenden.
Hinweis #2: Auf die Fleischsorte achten
Grundsätzlich dürfen Fleischsorten wie Geflügel, Lamm, Rind, Schaf, Wild und Ziege verwendet werden. Selbst exotische Sorten wie Känguru, Strauß und Kaninchen eignen sich zum Barfen. Lediglich rohes Schweine- und Wildschweinfleisch ist für Hunde ungeeignet.
In diesen Fleischsorten kann nämlich das Aujeszky-Virus vorkommen, das bei Hunden tödlich verläuft. Außerdem sollte man bedenken, dass Innereien wie Lunge oder Euter hauptsächlich aus Bindegewebe bestehen und somit schwer verdaulich ist.
Deswegen sollte man keine zu großen Mengen dieser Innereien verfüttern. Auch bei Nieren und Leber sollte man bedenken, dass es sich um Filterorgane handelt, die zwar wichtige Nährstoffe enthalten und mager sind, aber dafür ebenso einen gewissen Anteil an Schafstoffen aufweisen.
Außerdem sind sie aufgrund ihres hohen Glykogengehaltes ebenfalls schwer verdaulich und klönen daher zu Durchfall führen. Zudem enthält Leber hohe Mengen an Vitamin A, das im Körper eines Hundes nur schlecht abgebaut werden kann.
Aufgrund dessen sollten Innereien lieber nur einmal wöchentlich verfüttert werden. Knorpelige Fleischteile wie Luftröhre, Kehlkopf oder Schlund kommen zwar dem Gebiss zugute, können in großen Mengen aber abführend wirken.
Hinweis #3: Vorsicht vor zu vielen Knochen
Knochen sind eine gute Quelle für Calcium, jedoch können zu hohe Mengen zu Verstopfung und im schlimmsten Fall zu Knochenkot führen. Zudem können sich Knochensplitter in den Magen oder die Speiseröhre bohren und in die Zahnzwischenräume gelangen.
Deswegen raten viele Experten dazu, dass man Knochenmehl zur bedarfsgerechten Versorgung mit Calcium verwendet.
Hinweis #4: Bedarfsgerechte Vitamin- und Mineralienzufuhr sicherstellen
Häufig beinhaltet ein Barf-Futterplan nicht genügend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Deswegen gibt es zahlreiche empfehlenswerte Nahrungsergänzungsmittel, die man zur Ergänzung der Rationen verwenden kann.
Vor allem Welpen reagieren sehr empfindlich auf eine Unterversorgung mit Nährstoffen. Deswegen sollte man sich von einem Tierarzt über empfehlenswerte Präparate mit Vitalstoffen für Hunde informieren lassen.
💰 Kaufkriterien
Aufgrund der vielfältigen Auswahl an verschiedenen Barf Hundefuttern kann man schnell den Überblick verlieren und sich nur schwer für ein Produkt entscheiden. Mithilfe der folgenden Kaufkriterien soll die Wahl eines zufriedenstellenden Produktes deutlich erleichtert werden.
Zusammensetzung
Beim Vergleich von verschiedenen Barf Hundefuttern kommt es in erster Linie auf die enthaltenen Inhaltsstoffe an. Da Produkthersteller dazu verpflichtet sind, sämtliche Bestandteile ihrer Produkte anzugeben, sollte dies kein Problem darstellen.
Gerade Besitzer von Allergikerhunden sollten genau auf die Inhaltsstoffe blicken. Der Inhaltsstoff mit dem höchsten Gehalt im Produkt wird als erstes genannt, während der Anteil der darauffolgenden Bestandteile immer geringer wird.
Allergene
Wie bereits erwähnt, sollte man bei sensiblen oder zu Allergien neigenden Vierbeinern stets auf die enthaltenen Zutaten achten. Vor allem Gluten und Soja können bei vielen Hunden zu allergischen Reaktionen führen.
Auch Farb- und Konservierungsstoffe sollten in dem gewünschten Barf Hundefutter nicht vorkommen. Im Idealfall sollte man sich für ein möglichst naturbelassenes Produkt entscheiden, das keine Allergene oder künstliche Zusätze enthält.
Menge
Bei der Wahl eines Barf Hundefutters spielt die Menge ebenfalls eine entscheidende Rolle, da sie sich auf den Preis auswirkt. Bevor man sich für den Kauf von mehreren Kilogramm entscheidet, kann man zunächst eine kleinere Menge an Hundefutter kaufen.
Schließlich sollte man erst prüfen, ob das gewählte Produkt dem Hund schmeckt und gut vertragen wird. Falls dies so sein sollte, kann man auch größere Mengen kaufen, zumal diese Produkte häufig mit einer relativ langen Haltbarkeit einhergehen.
Herkunft
Es ist empfehlenswert, dass man ebenfalls auf die Herkunft des gewünschten Barf Hundefutters achtet. Im Idealfall sollte man Produkte bevorzugen, die in Deutschland hergestellt werden und sich aus regionalen Lebensmitteln zusammensetzen.
Gerade in Deutschland wird beim Anbau der jeweiligen Gemüse- und Obstsorten nämlich auf Nachhaltigkeit geachtet. Zudem können durch die Nutzung von regionalen Zutaten auch lange Transportwege vermieden werden.
📍 Wo kann man Barf Hundefutter kaufen?
Sowohl Fachgeschäfte als auch Onlineshops bieten Barf Hundefutter an, das zum Ergänzen von Rohfleisch verwendet werden kann. Im Internet ist die Auswahl an verschiedenen Produkten jedoch deutlich größer.
Fressnapf
Bei Fressnapf werden unter anderem folgende Ergänzungsfuttermittel angeboten:
- Barfer’s Best von CANINA; 180 Gramm für ca. 7 €
- Petman Gemüse Frucht Medaillon ; 7 x 840 Gramm für ca. 50 €
- BARF Finisher von Bubeck; 1 kg für ca. 6 €
Onlinekauf
Wer sich für den Kauf auf Onlineshops wie Amazon entscheidet, der kann sich nicht nur auf eine größere Auswahl an Barf Hundefuttern erfreuen. Auch die Darstellung der jeweiligen Produkte ist deutlich übersichtlicher.
Außerdem haben viele Hersteller auch eigene Onlineshops mit ausführlichen Informationen zu ihren Produkten. Darüber hinaus kann man ebenfalls auf die Bewertungen und Rezensionen von anderen Käufern blicken.
Dadurch kann man sich über die Erfahrung anderer Hundehalter informieren und ein möglichst überzeugendes Ergänzungsfutter ausfindig machen. Praktischerweise bieten Shops wie Amazon bei vielen Produkten sogar ein Spar-Abo an.
Wer sich für ein Spar-Abo entscheidet, erhält das gewünschte Barf Hundefutter in regelmäßigen Abständen für einen etwas günstigeren Preis zugeschickt. Den Lieferintervall kann man natürlich selbst festlegen und jederzeit wieder kündigen.
📋 Tests zu Barf Hundefutter
Im Internet kann man sich zu getesteten Barf Futtermitteln informieren, um ein hochwertiges Produkt im Handel zu finden. Diesbezüglich sollte man ausschließlich auf die Testberichte von vertrauenswürdigen Unternehmen, Instituten und Organisationen vertrauen.
Stiftung Warentest
Im Juli 2019 hat die Stiftung Warentest einen Testartikel zu 26 Dosen-Nassfutter und 5 Tiefkühl-Menüs aus rohem Fleisch zum Barfen veröffentlicht. Während das billigste Produkt lediglich 59 Cent pro Tagesration kostet, liegt der Kaufpreis des teuersten bei 5,93 Euro pro Tagesbedarf.
Im Test sind neun Alleinfutter durchgefallen, während die Noten „Gut“ achtmal und „Sehr gut“ sechsmal vergeben werden konnten. Somit gilt knapp jedes zweite Futter aus dem Test als empfehlenswert.
Die Stiftung Warentest hat bei der Bewertung vor allem auf die Qualität der verwendeten Zutaten sowie auf Fütterungshinweise geachtet. Ferner wurden die Produkte auch auf Schadstoffe und Keime getestet.
Außerdem informiert die Verbraucherorganisation darüber, welches Futter sich für kleinere und welches für größere Hunde eignet. Zudem findet man wertvolle Tipps zum Barfen. Wer an diesen Hinweisen und den Testergebnissen interessiert ist, kann sich direkt auf den Artikel begeben. [1]
Öko-Test
Im Oktober 2019 hat Öko-Test einen Artikel zu Rohfleischfutter für Hunde verfasst. Darin wird betont, dass die Umstellung von Hundefutter auf Frischfutter im Trend liegt. Eine Studie der Universität Zürich zeigt aber, dass dies eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen kann.
Grundsätzlich scheint rohes Fleisch eine gesunde Alternative zu Fertigfutter zu sein. Diese Ernährungsform soll laut der oben erwähnten Studie jedoch nicht unproblematisch sein, da viele Rohfleischsorten den EU-Richtwert für Enterobakterien überschreiten.
Laut den Forschern ist das Ergebnis nach einer Überprüfung von Fisch, Geflügel, Kaninchen, Lamm, Pferd, Rind und Wild sehr erschreckend. Wer sich über die möglichen Gefahren beim Barfen interessiert, der kann sich auf den Artikel von Öko-Test begeben. [2]
Verbraucherzentrale
Die Verbraucherzentrale hat sich bisher noch nicht zur Rohfleischfütterung von Hunden geäußert, was sich in Zukunft jedoch auch ändern kann.
✍🏻 Fazit
Barfen wird als eine gesunde Ernährungsmethode für Hunde angesehen und daher von immer mehr Hundebesitzern angewendet. Man sollte sich vorher jedoch ausreichend informieren und mit sämtlichen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen.
Wer sich dazu entschließt, seinen Hund mit Rohfleisch zu füttern, der wird im Handel zahlreiche Barf Hundefuttermittel finden, um dieses zu ergänzen. Hierfür wird die jeweilige Mischung einfach für einige Minuten in warmem Wasser eingeweicht und mit dem Fleisch vermischt.
Dennoch sollte man darauf achten, dass man gegebenenfalls auch Nahrungsergänzungsmittel und Öle zu dem Futter hinzufügt. Für bedarfsdeckende Rezepte sollte man sich an einen spezialisierten Tierarzt wenden.